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Fr, 22.09.2017
Bluesalon, Baby
AK: 6 EUR für alle Floors
„Bluesalon, Baby“ schmeißt dich in die Zeitmaschine Richtung 50er, lässt dich im Bluesgestrüpp eines Tarantino Films aufwachen, verwandelt dich in ein rauchwütiges Fabelwesen auf einem Jimi Hendrix Konzert, bis dein spanisches Temperament ausbricht und du nur noch auf HipHop redest.
THE AUSSIE BBQ
Gold Class, Geowulf, Tinpan Orange, Dean Lewis, The Lazys, Lisa Mitchell, The Delta Riggs
Reeperbahn Festival
Einlass: 11:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
GOLD CLASS | 13:30 - 14:00
Wenn man das australische Quartett Gold Class hört, könnte man meinen, Joy Division seien wieder auferstanden. Die Band aus Melbourne spielt auf ihrem vor zwei Jahren erschienenen Debüt-Album „It’s You“ einen Sound, der auf monotonen Rhythmen basiert, was aber nicht negativ gemeint ist. Evan James Purdey (Gitarre), Jon Shub (Bass) und Logan Gibson (Schlagzeug) spielen ihre gleichförmigen Beats mit Tempo und erzeugen einen fast trancehaften Sog. Darüber singt Adam Curley mit seiner dunklen Stimme, die an Ian Curtis erinnert. Gold Class übertragen den Post-Punk der 80er-Jahre in die Gegenwart.
Von Beginn an verfolgte die Band die simple Philosophie, nach der jedes Bandmitglied die Songparts für sein Instrument selbst schreibt und den Bandkollegen dann vorträgt. „Wir schließen uns zum Songwriting alle zusammen in einen kleinen Raum und arbeiten. Eigentlich sind dabei Streitigkeiten vorprogrammiert, aber wir nehmen alle Rücksicht auf Interessen und Geschmack der anderen und arbeiten auf diese Art sehr hingebungsvoll,“ erklärt Curley. „Das Album war als Dokumentation unseres Live-Sets geplant, das wir in kurzer Zeit geschrieben und aufgenommen haben.“

GEOWULF | 14:00 - 14:30 | BACKYARD
Sie sind eine Band, die ideal zum Sommer passt. „Wir lieben Musik, die Sonne und das Meer“, sagen Star Kendrick und Toma Banjanin. Auch ihre Lieblingsbands stehen für fröhliche Popmusik. Unter anderem finden sich die Beach Boys, die Bee Gees und die Cardigans in der Liste ihrer Favoriten. Ursprünglich kommt das Duo, das sich Geowulf nennt, von „down under“. Schon vor sechs Jahren verließen beide ihre australische Heimat, um in Europa ihr Glück zu versuchen. In London, Göteborg und Berlin scheint zwar die Sonne nicht so häufig wie in ihrer Heimat, doch musikalisch passiert in diesen Städten eine Menge. Musik schreiben die Sängerin und der Gitarrist und Produzent seit einigen Jahren, aber erst 2016 erschien ihre Debüt-EP „Relapse“ (37 Adventures) mit vier Songs. Die stehen mit Stars hellem Gesang und den Pirouetten drehenden Synthesizern in der Tradition verträumter Popmusik. Geowulf – das sind verzückende Songs für den Strand und die Party.

TINPAN ORANGE | 14:30 - 15:00
Tinpan Orange und die Metro in Melbourne haben eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit: Beide profitieren von der zauberhaften Stimme von Emily Lubitz. Die Frontfrau des australischen Folk-Trios Tinpan Orange hat 2012 der Sicherheitskampagne der Metro mit „Dumb Ways To Die“ ihre Stimme geliehen und wurde so bis heute von etwa 120 Millionen Menschen gehört. Inzwischen sind fast fünf Jahre vergangen. 2016 erschien ihr fünftes Studioalbum „Love Is A Dog“, im selben Jahr gingen Emily Lubitz, ihr Bruder Jesse (Gitarre) und der Geiger Alex Burkoy zusammen mit The Cat Empire auf Europa-Tournee. Mit The Cat Empire ist Tinpan Orange eng verbunden, denn Emily Lubitz ist mit Harry Angus, dem Trompeter und Sänger von The Cat Empire, verheiratet und hat zwei Kinder mit ihm.
In diesem Jahr kommt die sympathische Band erneut nach Europa, denn sie war schon wieder im Studio, um an der nächsten Platte zu arbeiten. Die soll noch in diesem Jahr erscheinen. Wer Emily Lubitz noch nie erlebt hat, sollte sich Tinpan Orange unbedingt anhören, denn Lubitz’ Gesang ist betörend!

DEAN LEWIS | 15:00 - 15:30 | BACKYARD
„Waves“ heißt ein Song von Dean Lewis. Dass der Singer-Songschreiber über „Wellen“ schreibt, ist nicht sonderlich erstaunlich, denn der Sänger mit den lockigen Haaren ist in Australien groß geworden. Surfen und Schwimmen gehören allerdings nicht zu seinen Lieblingsbeschäftigungen. „Es gibt zu viele Haie bei uns“, sagt er. Seine Aktivitäten hat Lewis schon früh nach drinnen verlegt. Er ist ein leidenschaftlicher Computerspieler und ein noch eifrigerer Songschreiber. Mehr als 150 Lieder hat er bereits geschrieben, die erste Handvoll erscheint auf seinem Debütalbum „Same Kind Of Different“ (Universal).
Den Kontinent hat er inzwischen auch gewechselt, denn Australien ist vom Pop-Geschehen doch ein ganzes Stück weit ab vom Schuss. Lewis lebt jetzt in Großbritannien, nicht weit von London entfernt. „Meine musikalischen Vorbilder kommen aus Großbritannien und den USA“, sagt er. Seine akustischen Songs erinnern an Jack Johnson und eignen sich durchaus als romantische Lagerfeuermusik.

THE LAZYS | 15:30 - 16:00
In Nordamerika stehen Rock-Bands, die auf Gitarren und klassische Rhythmusgruppe mit Bass und Schlagzeug setzen, immer hoch im Kurs. Kein Wunder, dass The Lazys vor allem in Kanada und in den USA riesige Erfolge feiern konnten. Die Band gründete sich 2007 in Sydney und entwickelte sich in der australischen Heimat zu einer hervorragenden Liveband. Doch in Amerika hat ihr klassischer Rock viel mehr Anhänger als auf dem fünften Kontinent. The Lazys waren dort unter anderem mit Danko Jones und Billy Talent auf Tournee.
Ihr Debütalbum erschien 2014, in diesem Jahr schmeißt das Quintett die nächste Platte auf den Markt. Produziert wurde sie von Ian D’sa (Billy Talent). Unüberhörbar bei Nummern wie „Howling Woman“ und „Black Rebel“ ist der Einfluss einer anderen Weltklasseband in Sachen Rock. Die Songs sind genauso auf den Punkt gespielt, wie man das von AC/DC kennt. Und die kommen auch aus Australien.

LISA MITCHELL | 16:00 - 16:30 | BACKYARD
Von Lisa Mitchell werden noch nicht so viele Pop-Fans in Deutschland gehört haben. Aber ein Song von ihr ist bekannt, seit Lena Meyer-Landrut ihn bei „Ein Lied für Oslo“ im Programm hatte. „Neopolitan Dreams“ heißt die hübsche Nummer, die später auch als Werbespot von einem großen Telefonanbieter benutzt wurde.
Lisa Mitchell gehört zu den Pop-Sängerinnen, die nicht nur selber über eine hübsche Stimme verfügt, sondern die auch eigene Songs schreibt. Für die eigenen Platten oder auch für Kollegen. Drei Alben hat die in England geborene und in Australien aufgewachsene Künstlerin bisher auf den Markt gebracht, das aktuellste erschien im vergangenen Jahr unter dem Titel „Warriors“. Mitchell hat ihr drittes Album ihrer eigenen Erinnerung gewidmet. Sie habe viel über ihre Kindheit nachgedacht, über sich selbst, über das Leben und warum die Dinge so sind, wie sie sind. Diese Selbstbetrachtung hat sie in luftig-leichte Songs gepackt, die ein idealer Soundtrack für den Sommer sind.

THE DELTA RIGGS | 16:30 - 17:00
Der rotzige und so lässige Gesang von Elliott Hammond erinnert ein wenig an Mick Jagger und Alex Markwell liefert auf der Gitarre rhythmische Akzente, die von Keith Richards stammen könnten. The Delta Riggs spielen mit diesen Vorbildern aus der Pop-Geschichte, doch von billigem Epigonentum sind sie weit entfernt.
Das Quartett aus Melbourne, zu dem noch der Bassist Michael Tramonte und der Schlagzeuger Simon McConnell gehören, macht seit seiner Gründung im Jahr 2009 tanzbaren Psychedelic-Rock, der vom Sixties-Beat genauso inspiriert ist wie vom modernen Blues-Rock der Black Keys und Indie-Rock der Nuller-Jahre. Die Melodien sind oft eingängig, die Texte lustig wie etwa „Baddest Motherfucker in the Beeehive“. The Delta Riggs hat bereits eine Reihe von sehr hörenswerten Alben herausgebracht. „Dipz Dezazios“ (Inertia 2014) bescherte ihnen wohlwollende Vergleiche mit den Arctic Monkeys. In diesem Jahr ist das Album „Active Galactic“ erschienen, damit ist den Delta Riggs der nächste große Wurf gelungen.
DREAM WIFE, Joseph J. Jones, Isaac Gracie, Black Honey
Reeperbahn Festival
Einlass: 11:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
DREAM WIFE | 20:00 - 20:40
Musik ist nur eine ihrer künstlerischen Ausdrucksformen. Die drei jungen Frauen von Dream Wife studieren an der Universität in Brighton Darstellende Kunst. Für ein Kunstprojekt in einer Galerie gründeten sie eine „Fake Girlband“, schrieben dafür ein paar Songs und nahmen sie auch auf. Der Auftritt vor einem Jahr lief dann so gut, dass Rakel Mjöll (Gesang) , Alice Go (Gitarre, Gesang) und Bella Podpadec (Bass, Gesang) aus Dream Wife eine richtige Band machten.
Den Namen Dream Wife beziehen sie auf eine romanische Filmkomödie mit Cary Grant und Deborah Kerr aus dem Jahr 1953, als Einflüsse nennen sie Rockbands wie die Yeah Yeah Yeahs, die Pretenders und Le Tigre. In den Songs steckt eine Menge Punk, aber auch viel Dream Pop. In eine Schublade lässt Dream Wife sich nicht stecken, manchmal sind sie selbst überrascht davon, was ihrer kaum zu stoppenden Kreativität entspringt.

JOSEPH J. JONES | 21:10 - 21:45
Eigentlich wollte Joseph J. Jones als Boxer sein Glück suchen und damit den Weg seines Vaters einschlagen, der Amateur-Box-Champion war. Dann kam dem 20-Jährigen aus dem britischen Essex doch die Musik dazwischen. Daran hat auch sein Großvater Anteil, der Jazzgitarrist bei der BBC war.
Jones’ Debüt-EP „Hurricane“ setzte sich langsam bei Streamingdiensten und in den Radiostationen der Insel durch. Jones schlägt einen darauf in „Whisper to a Hurricane“ oder „Stay“ mit einer tiefen, raspeligen Northern Soul-Stimme in den Bann. Das Geheimnis ist jedoch, wie er sie einsetzt. In sensiblen, melancholischen Balladen. Mit dieser unwiderstehlichen Mischung aus harter Bursche und einfühlsamer Kern besticht Joseph J. Jones. Mit „Gospel Truth“ hat er gerade einen wirklich unverfrorenen Ohrwurm herausgebracht, der ihn weiter vom Geheimtipp ins Rampenlicht bugsieren dürfte. Es ist wohl eine Frage der Zeit, bis Jones nur noch in großen Hallen zu bewundern ist.

ISAAC GRACIE | 22:25 - 23:10
Manche Künstler benötigen nur ihre Persönlichkeit und eine Gitarre, um zu wirken. Der junge Musiker Isaac Gracie ist so ein Phänomen. Er ist gerade mal 21 Jahre alt und hat mit „Songs From My Bedroom“ gerade mal eine EP fertig. Sein erstes Londoner Konzert war trotzdem restlos ausverkauft. „Last Words“ heißt der Türöffner, der ihm bei Soundcloud und in arrivierten Radioprogrammen Zutritt verschafft hat.
Der Sohn der Poetin Judith Gracie, der in einem westlichen Vorort Londons aufwuchs, sieht aus wie der junge Kurt Cobain und singt mit dem Mut der Verzweiflung wie der junge Jeff Buckley. Seine Themen liefert ihm die Grundmelancholie des Lebens, Vergänglichkeit, Unsicherheit, Liebesschmerz, Erschrecken vor der eigenen kreativen Unrast, wie er sie in „Terrified“ besingt. Isaac Gracie hat die Gabe, mit raffinierten Songwriter-Arrangements, gewichtigen Texten über die ernsten Seiten des Lebens und seinem Gespür für Poesie zu berühren.

BLACK HONEY | 23:50 - 00:30
Girlgroup-Pop trifft auf laute Shoegazer-Gitarren. Auf diese Formel kann man den Sound von Black Honey bringen. Oder wie der britische „Guardian“ schrieb: Wenn Lana Del Ray in einer Rockband singen würde, klänge das wie Black Honey.
Die außergewöhnliche Stimme gehört Izzy Baxter, die auch noch Gitarre spielt. Zusammen mit Chris Ostler (Gitarre), Tommy Taylor (Bass) und Tom Dewhurst (Schlagzeug) hat sie ihre Combo in Brighton gegründet und bereits einen ganze Reihe von massenkompatiblen Songs geschrieben. Seit 2014 wirbelt Black Honey über Club- und Festivalbühnen, in diesem Jahr hat das Quartett in Großbritannien bereits eine komplett ausverkaufte Headliner-Tournee absolviert. Ihre Debüt-EP mit dem wunderbaren Song „Madonna“ ist bereits 2014 herausgekommen, seitdem hat Black Honey kontinuierlich weitere starke Songs wie „Spinning Wheel“, „Corinne“ oder „Bloodlust“ auf dem Foxfire-Label veröffentlicht.
popNRW Showcase
Albrecht Schrader, Bergfilm, Holygram, Moglebaum
Reeperbahn Festival
Einlass: 11:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
ALBRECHT SCHRADER | 20:30 - 21:15
Albrecht Schrader kennt man als Bandleader beim erfolgreichen TV-Talker Jan Böhmermann. Und wie sein gerne anarchischer Moderator ja eher im Off unterwegs ist, ist auch die Musik von Albrecht Schrader erfrischend anders. Klüger. Origineller. Das Debütalbum „Nichtsdestotrotzdem“ des Hamburger Songschreibers und studierten Musikwissenschaftlers hat es in sich. Gerne spießt Schrader da so manch erschreckende Beobachtung auf. Das tut er mit scheinbar gelangweilter, herrlich ironischer Attitüde. Ein Hauch Hamburger Schule weht da hindurch, aber auch ein Vergnügen an Schlagerpoesie und man ahnt, dass Schrader dazu auf der Bühne auch mal Glitzeranzug trägt. Wer traut sich schon einen Song „Zufrieden ahnungslos“ zu nennen. Oder „Ohnmacht als Chance“. In „Menschen Harmonieren Miteinander“ schraubt er in eine Hymne an das Allzumenschliche manch böse Erkenntnis: „Menschen profitieren voneinander/ Der Rest wird untergehen.“

BERGFILM | 21:45 - 22:30
Eine Band, die sich Bergfilm nennt, weckt ja allerlei Assoziationen. Doch Bergfilm ist keine heimatverbundene Alpenkapelle, sondern ein Electronica-Pop-Projekt aus der Elektro-Metropole Köln. Das Quartett heckt auf seinem Debütalbum „Constants“ (Haldern Pop Records) allerlei berückende Synthesizer-Klänge aus, durchzogen von ein paar soften Indie-Gitarren und einem wuchtigen, nicht um Pathos verlegenen Gesang. Dieser erfrischend junge Mix kommt an. Elemente der Whitest Boy Alive-Melancholie mischen sich da genauso hinein wie eine abgespeckte Version des Nu Raves etwa der Klaxons. Glasklarer Minimalismus wird zuverlässig durchbrochen vom hochemotionalen Gesang Arthur Links. Bei ihren Live-Konzerten schätzt die Band die Konfrontation mit dem Analogen und all ihren Unebenheiten. Computer, Sequenzer und das perfekte digitale Songbrett sucht man hier vergebens.

HOLYGRAM | 23:00 - 23:45
2005 fanden sich fünf Bandmitglieder in der Musikmetropole Köln zusammen und beschlossen, ihre musikalischen Vorlieben auszutauschen und weiterzutreiben. Und die heißen Postpunkt, Krautrock und Dark Wave. Holygram setzt auf harte Synthie-Beats, einen düsteren Joy-Divison-Gesang und herbe Basslinien. Im Nu entstand im eigenen Studio die Debüt-EP „Holygram“ (RaeWave). Die erschien zunächst im Netz und wurde dort von einem spanischen Label entdeckt, das sie sogleich auf Vinyl gebannt hat. Das lockte auch diverse DJ’s an, denen es in den Fingern juckte, die Songs mit ein paar elektronischen Handgriffen weiterzutreiben. Inzwischen gibt es sogar schon eine Remix-EP dazu. Auf dem Original kann man sich an der eleganten Düsternis von „Hideaway“ laben. Oder an dem entschleunigten „Acceleration“, das ein wenig an die Anfänge von The Cure erinnert. Holygram produziert Musik, die man sich auf der Bühne zu kühlem Licht und viel Nebel vorstellen kann. Ein Hauch von Shoegaze eben. Episch, kraftvoll und schön.

MOGLEBAUM | 00:15 - 01:00
Aus den Hauptstädten der Elektronik, Düsseldorf und Köln, stammt die Band Moglebaum, die sich auf eine eigenwillige Kombination aus Computerbeats und Jazzelemente sowie Soulstimmen verlegt hat. Initiiert hat sie der damals 23-jährige Jazz-Pianist und Musikhochschulabsolvent Simon Ebener-Holscher. Schnell fand er Mitstreiter, die seine Vorliebe für Elektronik und Akustik teilen. Organische Elektronik nennt die fünfköpfige Band nun selbst ihren Mix. Oder auch Waldtechno. Das vermeintlich Unvereinbare wird in der Musik Moglebaums ganz selbstverständlich zusammengeführt. Genregrenzen sind dazu da, lustvoll eingerissen zu werden. Geige, Saxophon und Drums und eben die Soulstimme Franziska Geiß’ eröffnen einen ungewöhnlichen Klangkosmos. Hinzu kommen allerlei Alltagsgeräusche wie brodelnde Kaffeemaschinen oder kratzende Kakteen. „Ozean“ (Cosmonostro) lautet der Titel der letzten EP und man darf auf den Nachfolger gespannt sein, der in den Startlöchern steht.
BAD ASS BABES CLUB
Songs to celebrate the woman in you
Einlass: > 23:45 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
GRL PWR ist angesagt!

Geht runter wie Softeis mit bunten Streuseln im Sommer und fühlt sich doch an wie ein Besuch in der Lack & Leder Abteilung der Musiklandschaft.

Eine wilde Achterbahnfahrt zwischen Indie, Rock, RnB, Hip Hop und Oldies - jedoch definitiv ein Hit nach dem nächsten.

Ein buntes Potpourri irgendwo zwischen Taylor Swift, Frank Carter, Mumford & Sons, Stormzy, Rihanna und Lana Del Rey.

Wer mit uns zusammen tanzen, rappen, schreien und weinen möchte, sollte am 22.09. ins Molotow kommen!
Way Up North Goes South Showcase
Sigurvin Sigurdsson, Long Line Down, The Devils Tiny Chains, Get Your Gun, Farveblind
Reeperbahn Festival
Einlass: 11:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
SIGURVIN SIGURDSSON | 19:30 - 20:15
Wie der Name verrät, stammt Sigurvin Sigurdsson aus Island, doch seit einiger Zeit lebt er im dänischen Aalborg. Dort hat der bärtige Singer-Songwriter eine Reihe von Musikern aus der Underground-Szene gefunden, die ihm geholfen haben, die Songs für seine Debütplatte aufzunehmen. Der Aufnahmeort allerdings war ungewöhnlich. Aber wenn man finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist, reicht auch der Keller eines Kindergartens, in dem man seine Instrumente und das Aufnahme-Equipment stehen lassen kann. Wenn die Kinder am späten Nachmittag den Kindergarten verließen, kamen Sigurdsson und seine acht Kumpels und arbeiteten bis tief in die Nacht an den Songs. Bei diesen Sessions sind ein paar betörend schöne Folk- und Countrynummern entstanden, die auch von einer Americana-Band stammen könnten.
Ein wenig erinnert Sigurdssons Stimme an die von Eugene Edwards von 16 Horsepower. Herausragende Nummer ist ein melancholisches, fast sieben Minuten langes Stück mit dem Titel „August“. Aber auch „Vangen“ und „Blue White And Green“ sind starke Nummern, in denen die Qualität dieses Sängers und seiner Band deutlich zu hören sind.

LONG LINE DOWN | 20:45 - 21:30
Man muss nicht unbedingt im Mississippi-Delta geboren sein, um den Blues spielen zu können. Martin Christensen und Anders Holm sind zwei junge dänische Musiker, die sich dem Blues mit Enthusiasmus verschrieben haben. Vorbilder sind zweifelsohne Blues-Rock-Duos wie die Black Keys und die White Stripes, doch Long Line Down haben ihren eigenen Stil gefunden. 2014 kam die erste EP auf den Markt, ein Jahr später folgte mit „The Devil’s Hand“ die erste Erfolgssingle.
Es macht Spaß, Christensen zuzusehen, wenn er im Bottleneck-Stil mit dem Mittelfinger über die Saiten rutscht, während Anders Holm nur eine Snaredrum oder manchmal seine Oberschenkel als Trommel benutzt. Weil die beiden ohne aufwändiges Equipment spielen, können sie an der Straßenecke und in jedem Wohnzimmer auftreten. Allerdings haben sie auch schon auf Festivals gespielt, zu denen mehrere Tausend Zuhörer kamen, um die „dänischen Black Keys“ zu hören.

THE DEVILS TINY CHAINS | 22:00 - 22:45
Hinter den „winzigen Ketten des Teufels“ verbirgt sich ein musikalisches Kollektiv aus der dänischen Hafenstadt Aalborg. Zusammengehalten wird es von dem Sänger Rune Larsen, der auch die meisten Songs für The Devil’s Tiny Chains schreibt. Die Band existiert seit 2012 und hat 2014 mit „Where’s The Riot“ ihr erstes Album veröffentlicht. Das bekannteste Lied daraus war „Troubled Little Water“.
The Devil’s Tiny Chains spielen Folk-Musik, wie sie in vielen Teilen Nordamerikas populär ist. Geprägt wird der Sound von dem Kontrast zwischen Larsens sehr tiefer und den hellen Stimmen der beiden Sängerinnen. In diesem Jahr ist das zweite Album dieser bemerkenswerten dänischen Combo erschienen. Es trägt den Titel „Goodbye Lucky“ und ist auf dem holländischen Indie-Label Minstrel Music erschienen.

GET YOUR GUN | 23:15 - 00:00
Stilistisch spiegeln sich in der Musik des dänischen Trios Get Your Gun die Vorlieben seiner drei Mitglieder. Die Kompositionen von Get Your Gun sind getragen von einer etwas schwerblütigen nordischen Melancholie, von dunklen Erzählungen, aber auch von aggressivem Stoner-Rock, der seine Wurzeln auf der anderen Seite des Atlantiks hat. Auch wenn viele Songs von großer Düsternis sind, gibt es in der Musik von Get Your Gun auch immer eine helle Seite.
Gegründet wurde die Band bereits 2008 von den Brüdern Anders und Simon Westmark sowie Søren Nørgaard. 2014 kam das Debütalbum „The Worrying Kind“ heraus, das der Gruppe aus Aarhus unter anderem Einladungen zum Spot-Festival und nach Roskilde bescherte. In diesem Jahr kommt die zweite Platte des Trios heraus. Die Band reagiert mit den sieben neuen Stücken auf den Zeitgeist, in dem Individualität gepredigt wird und Einsamkeit der Lohn ist. Jeder Song ist geprägt von hypnotischen, langsamen Rhythmen und atmosphärischer Tiefe.

FARVEBLIND | 00:30 - 01:15
Farveblind haben es mit nur wenigen Songs bereits auf die großen Festivalbühnen geschafft. Von Roskilde bis zur Reeperbahn schwelgen Besucher noch heute in Erinnerungen an die energischen Shows des dänischen Duos. Bei Farveblind prallen Welten aufeinander: Pop und Techno vermengen sich im Sound der Dänen zu düsterem Dance-Soul, der mitten ins Herz trifft.
Was die Auftritte des Produzenten-Duos so besonders macht, ist, dass sie auf der Bühne zur tatsächlichen Liveband heranwachsen. An Schlagzeug und Synthesizern nehmen die beiden Partner ihre Tracks auseinander und hauchen ihnen augenblicklich neues Leben ein. Für ihre Songs kollaborieren Farveblind mit Sängerinnen und Sängern aus der ganzen Welt, von Südafrika bis Australien. Und es wäre ein Wunder, würden Farveblind nicht bald auch ebendort die Bühnen entern.
PUNK ROCK COKTAIL
DJ Christoph Smaul
Einlass: 23:45 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
Seit fast einem Jahr gibt es den Punk Rock Cocktail im Molotow. Es findet immer eine Punk Rock Party mit Bands statt.
LIVE & OPEN AIR IM BACKYARD:
Le Trouble + Love A
Reeperbahn Festival
Einlass: 11:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
LE TROUBLE | 21:40 - 22:15
Aus dem kanadischen Montreal stammt diese so intelligent wie fröhliche Alternative-Spaßkapelle mit dem Namen Le Trouble. Die fünf lieben es, gemeinsam zu jammen und einfach abzuhängen und dabei Ideen zu entwickeln. Sie sind einfach eine tolle Freundestruppe, die in ihren Albumtiteln schon ein fröhliches Alltagschaos propagiert. Live produzieren Le Trouble einen herrlich ironischen, energetischen Indie-Rock mit ordentlich Wumms und Gitarren. Da kann einfach niemand ernst bleiben.

Kennengelernt haben sich die Mitglieder 2012 beim Vertexten von Erdbeer- und Schokoladen-Duschgel in einer Werbeagentur. Kurz darauf haben Gitarrist und Songschreiber Maxime Veilleux aus Québec City und der gebürtige Australier Michael Mooney Le Trouble gegründet. Ihr aktuelles Album „Making Matters Worse“ (Dock 7 Records & Management), auf der sie „Vampires“ und „Sad Blondes“ besingen, verspricht live so einiges.

LOVE A | 23:05 - 23:40
„Nichts ist leicht“ singt die deutsche Punkband Love A auf ihrem aktuellen, vierten Album „Nichts ist neu“ (Rookie Records). Der sehr explizite Gesang und die fein gedrechselten lebensklugen und politischen Texte erinnern eher an die Hamburger Schule als an Spaßpunk- und Bierduschenbands. In „Windmühlen“ skandiert Sänger Jörkk Mechenbier „Du hast keine Ahnung wofür mein Herz schlägt“.
Aus jedem der Texte des 2010 zwischen Trier, Köln und Wuppertal entstandenen Quartetts spricht pure Leidenschaft. Love A legt den Finger in offenen Wunden des Lebens und gießt seine Gedanken in einem sagenhaften Mix aus Melancholie, Dunkelheit und einer gehörigen Portion Wut. Wut vor allem auf den Zwang zur Selbstoptimierung und jede Form von Angepasstheit. Musikalisch hat Love A ein feines Gespür für das Gleichgewicht aus Indie, Wave und Postpunk. Und das ausgefeilte Gitarrenspiel von Stefan Weyer sucht seinesgleichen.
MOTORBOOTY! - The Rock'n'Roll Dancefloor - OPEN AIR!
Einlass: > 23:45 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
DJs: Flippo Calippo + Olaf

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
Sa, 23.09.2017
[PIAS] & FKP Scorpio pres. MUSIC BBQ im BACKYARD
Lisa Mitchell, Songhoy Blues, Wildes, J.Bernardt
Reeperbahn Festival
Einlass: 13:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
LISA MITCHELL | 14:00 - 14:30
Von Lisa Mitchell werden noch nicht so viele Pop-Fans in Deutschland gehört haben. Aber ein Song von ihr ist bekannt, seit Lena Meyer-Landrut ihn bei „Ein Lied für Oslo“ im Programm hatte. „Neopolitan Dreams“ heißt die hübsche Nummer, die später auch als Werbespot von einem großen Telefonanbieter benutzt wurde.
Lisa Mitchell gehört zu den Pop-Sängerinnen, die nicht nur selber über eine hübsche Stimme verfügt, sondern die auch eigene Songs schreibt. Für die eigenen Platten oder auch für Kollegen. Drei Alben hat die in England geborene und in Australien aufgewachsene Künstlerin bisher auf den Markt gebracht, das aktuellste erschien im vergangenen Jahr unter dem Titel „Warriors“. Mitchell hat ihr drittes Album ihrer eigenen Erinnerung gewidmet. Sie habe viel über ihre Kindheit nachgedacht, über sich selbst, über das Leben und warum die Dinge so sind, wie sie sind. Diese Selbstbetrachtung hat sie in luftig-leichte Songs gepackt, die ein idealer Soundtrack für den Sommer sind.

Songhoy Blues | 15:00 - 15:30
Wie muss man sich Rockmusik aus dem afrikanischen Mali vorstellen? Auf jeden Fall ganz schön mitreißend. Songhoy Blues aus Timbuktu ist eine in jeder Hinsicht ungewöhnliche Bluesrock-Band. Mali ist berühmt für seine kulturelle Tradition in Musik, Tanz, Literatur und Kunst. Die politischen Wirren ließen den Musikern jedoch keine künstlerische Freiheit, weshalb sie ihr Debütalbum „Music in Exile“ mit Hilfe von Julian Casablancas in den USA herausgebracht haben. Auch Blur-Sänger Damon Albarn hat das Quartett im Zuge seiner Aufnahmen mit Africa Express bereits entdeckt.
Das Herzstück, die Musik von Songhoy Blues löst die Begeisterung vollständig ein. Traditionelle Tuareg-Sounds kreuzt sie eindrucksvoll mit den klassischen Blues-Klängen etwa eines John Lee Hooker. Saftige Gitarren und mitreißende Rhythmen gespickt mit landestypischem Gesang. Mit Weltmusik hat das wenig zu tun, dafür ganz viel mit der Seele des Blues.

WILDES | 16:00 - 16:30
Eigentlich ist erst ein Song von ihr bekannt geworden. Die Nummer heißt „Bare“, (Hometown Records), kam im vergangenen Jahr heraus und zeigt schon nach wenigen Takten, welch großes Talent hinter dieser Stimme und dieser Sängerin steckt. Ella Walker heißt die 20-jährige, als Künstlernamen hat sie Wildes gewählt, den Mädchennamen ihrer Mutter.
„Bare“ könnte man ohne weiteres auf den Alben von Birdy, Daughter oder London Grammar finden, denn Wildes verfügt über eine kräftige und klare Stimme, in der aber auch eine gehörige Portion Pathos mitschwingt. Wenn man erfährt, dass Kate Bush und Jeff Buckley zu ihren Lieblingskünstlern gehören, überrascht das nicht sonderlich. Wildes fliegt noch unter dem Radar, aber die junge Sängerin gilt in Großbritannien bereits als Künstlerin, die in diesem oder im kommenden Jahr den Durchbruch schaffen wird.

J. BERNARDT | 17:00 - 17:30
J. Bernardt ist kein Unbekannter beim Reeperbahn Festival, denn mit seiner Band Balthazar ist er vor zwei Jahren hier aufgetreten. Balthazar macht gerade Pause, weil die einzelnen Bandmitglieder sich um Solo-Projekte kümmern.
Auch Jinte B. Deprez, so heißt J. Bernardt mit bürgerlichem Namen, hat die Auszeit genutzt, um ein paar Songs unter seinem Namen aufzunehmen und auf dem PIAS-Label zu veröffentlichen. „Wicked Streets“ ist so eine Nummer, in der die ganzen Qualitäten des Sängers zur Geltung kommen: Es ist ein dramatischer Song, von Bernardt mit seiner markanten und kratzigen Stimme gesungen. Musikalisch geht die Nummer mehr in Richtung Electro-Pop, was vielleicht mit Bernardts musikalischer Früherziehung zu tun hat. Sein Vater ist ein riesiger Fan der deutschen Elektro-Pioniere Kraftwerk.
Lygo, The Wanton Bishops, Brutus, Friends Of Gas
Reeperbahn Festival
Einlass: 13:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
LYGO | 20:00 - 20:50
Simon Meier, Sänger der Punk-Formation Lygo, brennt so einiges auf der Seele. Und das brüllt er kraftvoll heraus. „Du hast endlich Deine Ruhe“ heißt es da unerbittlich in „Post Mortem“. Auch in anderen Songs der aktuellen EP „Misere“ (Kidnap Music) geht es schonungslos zur Sache. Ob in „Suchthilfe“ lange Sätze gegen Langeweile auf Papier geschrieben werden, oder „Kriminelle Helden“ in „Schiffe versenken“ unterwegs sind. Die Band geht derb, mit rotierenden Gitarren und prasselndem Schlagzeug ans Werk. Hauptsache nach vorne.
Das Trio aus Bonn um Gitarrist Simon Meier, Bassist Jan Heidebrecht und Drummer Daniel Rosenberg hat alles, aber auch wirklich alles Überflüssige am Sound getilgt. Mit dem Effekt, dass die Musik jederzeit glasklar und extrem fokussiert daherkommt. Und beim Hören sehr befreiend wirkt. In Verbindung mit sehr deutlichen Texten produziert Lygo das perfekte Hardcore-Paket.

THE WANTON BISHOPS | 21:20 - 22:10
Rock-Musik mit einem kräftigen Schuss sumpfigem Blues aus dem Libanon, dafür stehen The Wanton Bishops. Die Band verfügt mit Nader Mansour nicht nur über einen äußerst stylischen Sänger, der auch Gitarre, Harmonica und Keyboard bedient, sein Kompagnon Eddy Ghossein steuert neben Gitarre auch das ein oder andere Banjo hinzu.
Die beiden Herren kennen sich aus gemeinsamen Schulzeiten, trotz ökonomischer Studien haben sie die Liebe zur Musik nie aus dem Auge verloren. Mansour zog es später schließlich an die Pariser Jazz-Schule. Als The Wanton Bishops zelebriert das Duo einen feinen Garagen-Rock-Blues, der mühelos an die Qualitäten etwa von The Black Keys anschließt und doch höchst eigenständig daherkommt. Auf ihrer aktuellen EP „Nowhere Everywhere“ (The Wanton Bishops) huldigen beide den zeitlosen Themen des Rock’n’Roll, Liebe, Geld beziehungsweise die Schwierigkeiten mit beidem. In „I Don’t Dance“ tanzt Mansour nur für seine Angebetete. Und alle tanzen mit.

BRUTUS | 22:40 - 23:20
Wenn man den Bandnamen BRUTUS liest, assoziiert man römische Geschichte und einen der Mörder Caesars. Wenn man aber Musik des belgischen Trios hört, denkt man sofort an „brutal“ im Sinne von „krass“. Die Band um die singende Schlagzeugerin Stefanie Mannaerts geht mit äußerster Lautstärke vor, wie man es vor allem von Metal-Combos kennt. Das Trio, zu dem noch Gitarrist Stijn Vanhoegaerden und Bassist Peter Mulders gehören, kreiert einen geräuschvollen Sound, der stilistisch schwierig festzunageln ist: Post-Rock, Black Metal, Punk und Hardcore findet sich in den dichten Klanggebirgen der Band aus dem belgischen Leuven.
Anfang des Jahres ist „Burst“ (Hassle Records), das Debütalbum der Combo erschienen. Vor allem live lässt BRUTUS es ordentlich krachen. Die zierliche Schlagzeugerin Stefanie Mannaerts leistet hinter Trommeln und Becken Schwerstarbeit und drückt mit ihrem Spiel den einzelnen Tracks ihren Stempel auf. Wer ordentlich was auf die Ohren bekommen möchte, ist bei BRUTUS an der richtigen Stelle.

FRIENDS OF GAS | 00:00 - 01:00
Vielleicht sind sie gerade die lauteste Band Deutschlands. Friends of Gas aus München spielen einen dreckigen Noise-Rock, wie man ihn seit den 80er-Jahren nicht mehr gehört hat – mit zwei Gitarren Bass, Schlagzeug und der heiseren Stimme von Nina Walser. Die SPEX hat über ihren Gesang geschrieben: „Mit fast demagogischer Stimme ächzt, nuschelt, schreit, souffliert sie ihre Texte ins Mikro, mal auf deutsch, mal auf englisch, kratzt dabei immer am Anschlag und benutzt ihr Organ wie ein Werkzeug.“
Nachdem das Quintett ihre ersten Songs auf Tapes herausgebracht hat, erschien Ende 2016 auf dem Staatsakt-Label, auf dem unter anderem auch Ja, Panik zu Hause sind, das Debütalbum „Fatal schwach“. Die Platte der Post-Punk-Band aus dem Süden der Republik zählte mit seinen dissonanten und geräuschhaften Gitarren-Sounds, dem knüppelharten Beats und Walsers kehligem Gesang zu den bemerkenswertesten Alben des Jahres. Es ist beruhigend, dass es wieder eine Band gibt, die sich traut, den Hörern so richtig was auf die Ohren zu geben. Leise war gestern!
F*ck dich ins Knie, Melancholie!
Mit Alexis (Indie Army Now) und Max (Depri Disko).
Einlass: > 23:45 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
Die Welt ist schlecht. Ist klar. Aber diese Depri-Stimmungen, die hier verbreitet werden, das macht einen ja auf Dauer auch nicht glücklich. Deshalb gibt es jetzt im Molotow "Fick dich ins Knie, Melancholie!". Die Gegenparty zur Gegenparty. Alexis (Indie Army Now) und Max (DEPRI DISKO) legen nur die allertollsten Gute-Laune-Lieder auf. All night long.
LIFE, Lydmor
Reeperbahn Festival
Einlass: 13:30 | VVK:  Einlass nur mit Festival Bändchen
LIFE | 20:20 - 21:00
Die nordenglische Hafenstadt Hull ist seit vielen Jahren wie ein weißer Fleck auf der Landkarte. Die letzte bedeutende Band, die von dort kam, waren die Housemartins in den 1980er-Jahren. Jetzt lässt eine Band aufhorchen, die sich LIFE nennt und zu der die Brüder Mick (Gitarre) und Mez (Gesang), Loz (Bass) und Rich (Schlagzeug) gehören.
LIFE hat gerade das Debütalbum „Popular Music“ (Afghan Moon) veröffentlicht und spielt einen von Micks Gitarre dominierten, sehr englisch klingenden Post-Punk. LIFE versteht sich zwar nicht als politische Band, doch ihre Gedanken über die Gesellschaft machen sie sich schon. „Money“ zum Beispiel ist ein kritischer Song über Menschen, die reich und verantwortungslos gleichermaßen sind. Auch literarische Anspielungen kommen in ihren Songs vor. Der Song „Ginsberger“ verweist auf den Beatnik-Poeten Allen Ginsberg, auch Jack Kerouac taucht in einem Stück auf. Es gibt noch einen weiteren Unterschied zu all den jungen Bands, die in London und Manchester versuchen, eine Karriere zu starten: Die Mitglieder von LIFE haben alle Vollzeitjobs. Wenn sie auf Tour gehen oder bei Festivals spielen, müssen sie dafür Urlaub nehmen.

LYDMOR | 23:15 - 00:15
Vor zwei Jahren machte die dänische Sängerin und Produzentin Lydmor auf sich aufmerksam, als sie mit dem exzentrischen Sänger und Bassisten Bon Homme ein Album veröffentlichte und eine Reihe von Shows spielte – unter anderem auch auf dem Reeperbahn Festival. „Unsere Zusammenarbeit ist noch nicht beendet“, schreibt Lydmor auf ihrer Website, „aber zur Zeit verfolgen wir wieder andere Projekte.“ Lydmor hat in der Vergangenheit mit anderen Bands wie Alle Farben aus Deutschland oder Arsenal aus Belgien zusammen gearbeitet, aber ihre Aktivitäten als Solokünstlerin genießen gerade höchste Priorität. „Mein Soloprojekt ist mein Kind. Mein Leben. Mein Kern“, sagt sie. In ihrer dänischen Heimat hat sie bereits zwei Alben veröffentlicht, zur Zeit arbeitet sie an der ersten internationalen Veröffentlichung. Im vergangenen Jahr hat die Electro-Künstlerin sich einige Zeit in Shanghai aufgehalten. Man darf gespannt sein, welche Einflüsse in ihrer neuen Produktion zu hören sein werden.
I Was A Teenage Flashdancer
80s and other Hits mit Cordula
Einlass: > 23:45 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
Cordula spielt Hit auf Hit, einen nach dem andern, einer besser als der andere, von Anfang bis Ende und von Gestern bis Heute
Spit Spit Club
Finest Indie, Punk & Wave
Einlass: > 23:45 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
MOTORBOOTY! - The Rock'n'Roll Dancefloor - OPEN AIR!
Einlass: > 00:00 | VVK:  Mit Festival Bändchen Eintritt frei! | AK: 6 EUR für alle Floors
DJs: Mario + Starry Eyes

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
Mi, 27.09.2017
Pub Quiz - OPEN AIR
Einlass: 19:00 | AK:  EINTRITT FREI
Sensationelle Monatspreise, wie Gästelistenplätze und Freikarten, sowie eisgekühlte Getränke warten auf die Mitspieler. Was ist der Lieblingsdrink von Lemmy?
Wer erfand die Einwegzahnbürste?
Wie hieß der erste Mann im Weltraum?
Diese und viele weitere Fragen erwarten euch, also Lexikon unter'n Arm und los!

Der Eintritt ist, wie immer, frei und los geht es ab 19h!
Do, 28.09.2017
JONAH
Support: Lukas Droese (Solo)
Einlass: 19:00 | VVK: 17 EUR | TICKETSmiley face | AK: 23 EUR
Auf Fuerteventura haben sich Jonah Inspiration geholt. Die bizarre Inselkulisse und ihre gegensätzliche Schönheit hat sich im träumerischen Sound des Duos niedergeschlagen. Nachdem die Wahlberliner 2014 mit dem Track „All We Are“ einen der beliebtesten Songs des Jahres ablieferten, erscheint im Juli mit „Wicked Fever“ das ungeduldig erwartete Debütalbum der beiden Klangtüftler. Mit ihrem Ohrwurm wurden Jonah vor zweieinhalb Jahren über Nacht einem Millionenpublikum bekannt – nicht zuletzt dank der TV-Kampagne eines großen Telefonanbieters. Auch live hat sich das Duo während seiner beiden gefeierten Headlinertouren durch die gesamte Republik einen hervorragenden Namen erspielt und war im Vorprogramm von Joris und Jimmy Eat World-Frontmann Jim Adkins zu erleben. Mehr als zwei Jahre Zeit haben sich Jonah genommen, um an ihrem ersten Album zu arbeiten, mit dem die Jungs nun nahtlos an den Sound von „All We Are“ anschließen. Wobei Zeit das zentrale Schlüsselwort ist zum Verständnis von Jonah und ihrer Musik. Wo andere Bands sofort nach ihrem großen Hit ein Album mit oftmals eher durchschnittlichen Songs nachschießen, da tüfteln die beiden Kindergartenfreunde aus dem norddeutschen Brake lieber bis zur Perfektion an neuen Ideen. Ab Januar 2015 begannen Jonah in der Abgeschiedenheit Fuerteventuras mit dem Songwriting. Irgendwo zwischen dem Ozean und vulkanischer Einöde, ohne Handy- oder Mailempfang, dafür aber mit fein ausgerichteten Antennen, mit denen das Duo die irreale Atmosphäre in seinem entschleunigten Indie Pop Noir-Sound eingefangen hat. Elf Songs, die sich wie körnige Schwarzweiß-Polaroids vor dem inneren Auge zu einem bilderstarken Kopfkino-Soundtrack entfalten. Jonah kombinieren organische Instrumente mit elektronischen Elementen, einem atmosphärisch-schwebenden Synthetik-Überbau und den melancholischen Vocals von Sänger Angelo Mammone zu ihrer ganz eigenen, sofort wiedererkennbaren Klangästhetik. Ein manchmal bittersüß-verhallter, manchmal dramatisch treibender Hybridmix zwischen Traum und Wirklichkeit, Hell und Dunkel, Licht und Schatten. Am 28. September spielen Jonah live im Hamburger Molotow.
Fr, 29.09.2017
REVOLVER CLUB
DJ: Benny Ruess
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR
Seit ja nun fast 15 Jahren ist der von Benny Ruess und Marco Flöß gegründete REVOLVER CLUB schon sowas wie DER norddeutsche„Indie-Klassiker“ und eh das unkaputtbare Hamburger Indieparty-Flaggschiff
Die Revolver Club-Jungs bringen immer noch gekonnt voller Hingabe die müdesten Tanzhacksen in Wallung, setzen-und setzten immer wieder neue, frische Trends und halten ohne Umschfeife die hanseatische „Indie-Fahne“ gegen alle Widerstände aufrecht. „Was die Towerbridge für London ist, das ist der REVOLVER CLUB für die Hamburger Indie-Szenerie“ (Jan Müller,Tocotronic) , oder: „Ich finde was Günther Netzer für stilvollen Fußball und Analyse war, das ist der REVOLVER CLUB immer noch für stilvolle und coole Indie-Parties!“ (Thees Uhlmann)
Geschenkt, hippe „Indiepartys“ (Von denen die meisten wieder in der Versenkung verschwunden sind...) nannten sich ja viele, aber nur wenige im Norden, wo noch so voller Hingabe und Liebe zur Musik alte New Wave-Britpop-Alternative-Helden oder Indierock-Klassiker & Postmod Tunes mit den neusten, und besten Indie-Hypes / Trends aus UK, USA oder Skandinavien so fein mit 100%iger Tanzgarantie zusammengemixt werden wie beim REVOLVER CLUB. Man hört Lieblingslieder, brilliante neue Hypes, verkannte Klassiker und: Die alternativen Hits von morgen !
Auf Zeitgeist wird - und wurde von jeher gepfiffen:
Hey, es geht um gute Musik & Rock n’ Roll !
Gerade diese feine gekonnte Mischung der „Finest Floorfiller Of Underground“ von 1983 – 2016 macht die Einzigartigkeit diese Clubs seit 2001 aus der immer frisch blieb und alle Pseudotrends die letzten Jahre ganz locker überlebte. Pflichttermin!
Findet Emo
Mit Wolfgang Depri & Matze
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR für alle Floors
Wir schreiben das Jahr 2017.
Vieles ist besser geworden. Spülmaschinentabs, Handyklingeltöne und der Stimmenverlust der FDP sind nur einige Beispiele für die Fortschritte des letzten Jahrzehnts. Eigentlich ein Grund sich zu freuen. Da „die“ sich nun aber lieber Glitzer ins Gesicht schmieren und zu Techno abfeiern, anstatt Kirschohrringe, Würfelketten und karrierte Vans zu tragen, sind wir uns nicht sicher ob wir weinen oder richtig sauer sein sollen.
Wir wünschen uns nichts sehnlicher zurück, als das Jahr 2005. Als wir uns noch täglich tief schwarze Augen schminkten und sich pünktlich zum Monatsende der große Zeh durch den Stoff unserer karrierten Vans Slip-On bohrte, war die Welt noch in Ordnung.
Bands wie Taking Back Sunday, The Used und Dashboard Confessional haben vielleicht weniger gedropped, dafür kam die Musik von Herzen. Wir sagen: „It’s more than music, it’s a hairstyle.“ und holen für euch die alten Hits zurück.
Weil nicht alles im Jahre 2017 schlecht ist, sind Basement, Title Fight und Menzingers auch dabei.
Wir können diese verkorkste Welt nicht retten, doch wie einst eine Gruppe großer Lyriker bemerkte:“Der Kluegere kippt nach!“. Ganz in diesem Sinne laden wir euch am Abend vor dem Tag der Arbeit zu „Bier gegen Bullen und Deutschland“ ein.
Denn „Das ist nur Propaganda der Yuppieschweine, Arbeit hat man besser keine.“.
Disco Sabotage
DJs: Fabian Del Rey + Nils Nukular
Einlass: 23:00 | AK: 4 EUR für alle Floors
Treffen sich Nelly, Superpunk und die Bee Gees im Molotow. Unmöglich? Nix da! Fabian und Nils crashen alle Normen und heben den Musikgeschmack "Alles" auf ein neues Level, welches selbst deine Freunde von der VICE neidisch macht.

DISCO SABOTAGE: Wir zerhacken dein Schubladendenken.
Sa, 30.09.2017
45°Degrees - Soul Club
AK: 5 EUR für alle Floors
Im Kampf um somnambule Seelen ist die 45er die Waffe der Wahl.
Hier dreht es sich – im wahrsten Sinne des Wortes – um Vinylschallplatten mit 45rpm und die Rede ist von einem feinen Club, betrieben von einer Gang seelenverwandter Soul-Ladies. Sie operieren – wie es sich in diesem Metier geziemt – mit handverlesenen 60s und 70s Singles, decken mit wechselnden Gast-DJs aus ganz Europa ein stilistisches Repertoire von Northern über Crossover bis Modern Soul ab und haben sich so in den vergangenen sechs Jahren einen festen Platz im Herzen norddeutscher „Soulies“ erspielt.

Resident DJs: Simone Schneider, Inger, Ms Phyllis & Holly Holzwarth

MIXCLOUD: HIER

FACEBOOK: HIER
BAD ASS BABES CLUB
Songs to celebrate the woman in you!
AK: 5 EUR für beide floors
GRL PWR ist angesagt!

Geht runter wie Softeis mit bunten Streuseln im Sommer und fühlt sich doch an wie ein Besuch in der Lack & Leder Abteilung der Musiklandschaft.

Eine wilde Achterbahnfahrt zwischen Indie, Rock, RnB, Hip Hop und Oldies - jedoch definitiv ein Hit nach dem nächsten.

Ein buntes Potpourri irgendwo zwischen Taylor Swift, Frank Carter, Mumford & Sons, Stormzy, Rihanna und Lana Del Rey.

Wer mit uns zusammen tanzen, rappen, schreien und weinen möchte, sollte am 19.08. ins Molotow kommen!
Birdcloud
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR
Banned from YouTube, booed at America's Got Talent, and lauded for their irreverence by a global cult following, Birdcloud's music has been referred to as the ravenous id of today’s commercial country sound. Nashville natives Jasmin Kaset and Makenzie Green have spent years touring dive bars and lavish theaters across America. Birdcloud is currently celebrating the release of "Singles Only," their greatest hits on double cum-colored vinyl.

"Much of what Birdcloud does is reactionary to what country music has
become — those dirt roads and the trucks that drive 'em — but also to
their experience growing up in the South: the obsessive religious
indoctrination, the caged racism... Those types of songs —
true-to-life, with a healthy dose of humor — are actually a
longstanding country tradition." - ROLLING STONE "Raunchy Country:
Inside the Genre's History of Comedy and Irreverence." Apr. 2016

“Jasmin Kaset and Makenzie Green of the Nashville duo Birdcloud are
completely fucked up. That said, we hope that they show up to every
fucking party we ever throw for as long as we live. They’re bound to
say and do things that are inconceivable and all kinds of wrong. They
will get loud and stand-offish. They would drive a car into the pool,
if we had one, they would get naked and they wouldn’t likely do
something that they’d always be remembered for. Odds are the nudity
and the car in the pool wouldn’t even rank in the top five most
memorable moments of the night, when it comes to what the two members
of Birdcloud are capable of.” -DAYTROTTER

"The mystery that animates Birdcloud’s best music is a dialectic of
identity, a cruel compassion... What it does do is give the loneliness
of an anonymous woman a couple of absurd moments to strut and fret in
your mind before disappearing once again into oblivion. Historically,
this is what country music has always done best." -VICE Noisey
"Southern Hells: Redemption and Ridicule in Birdcloud's America."
2. clubkinder Comicslam
Einlass: 19:30
Die Geschichte des »clubkinder Comicslam« kennt Ihr ja: Der farbenfrohe Johannes kam bei uns vorbeigeschlendert. In Sprechblasen hat er Jannes, vom Leben gezeichnet, und Eloise, angemalt bis auf die Knochen, die Idee ausgemalt. Buntspecht Hai Na war auch sofort dabei. Im Juni feierte unser Comicslam Premiere - und begeisterte Publikum wie Superschurken. Deswegen geht es jetzt in Runde 2:

Haini & Janni moderieren den Abend lautmalerisch. Die ersten beiden Comic-Helden lesen je 15 Minuten. Das Thema der ersten Comicslam Battle Runde wird ausgelost, die unter Einwirkung von Alkohol und Publikum über die Bühne gehen wird. Pause. Dasselbe nochmal mit zwei anderen Comic-Helden. Dann Finale. Vorher darf das Publikum auch mal an die Stifte. Alle Produkte der vier können an einem Signierstand erworben werden. Das Geld wird gespendet. Seltsam, aber so steht es geschrieben: Wir machen das für den guten Zweck. wie immer. und es wird überaus unterhaltsam. und natürlich bierselig.

Neue Runde, neue Comic-Helden: verraten wir aber noch nicht. Nur, dass Johannes selber wieder dabei sein wird, aber inkognito als Jo Lott - Illustration. Vorfreude! Euer gezeichnetes Lieblings-blaues-Herz

2. clubkinder Comicslam, Molotow, Sa, 30.9., Einlass 19.30 Uhr, Start pünktlich 20.15 Uhr, 5 Euro Spende in freiwilliger Höhe ab 5 Euro.

Freundlich unterstützt von The Brooklyn Brewery ♥
MOTORBOOTY! - The Rock'n' OPEN AIR
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR für alle Floors
DJs: Michi + Jet Boy

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
  • 22.9.    Bluesalon, Baby
  • 23.9.    [PIAS] & FKP Scorpio pres. MUSIC BBQ im BACKYARD <br> Lisa Mitchell, Songhoy Blues, Wildes, J.Bernardt
  • 23.9.    Lygo, The Wanton Bishops, Brutus, Friends Of Gas
  • 23.9.    LIFE, Lydmor
  • 28.9.    JONAH