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Mi, 01.11.2017
Warhaus
Support: Tamino
Einlass: 19:00 | VVK: 18 EUR | TICKETSmiley face | AK: 22 EUR
Aus dem Nichts überraschen uns Warhaus mit einem neuen Song: Ein gutes halbes Jahr nach dem Erscheinen des Debüt- und Erfolgsalbums „We Fucked A Flame Into Being“ veröffentlichte das künstlerische Alter Ego und Soloprojekt von Maarten Devoldere – der ansonsten zusammen mit Jinte Deprez der seelenvollen belgischen Rockband Balthazar vorsteht – das fantastische Video zu „Love’s A Stranger“. Regisseur Wouter Bouvijn begleitete die Band eine Woche lang auf einer Tour durch Frankreich und schnitt aus dem Material einen intimen Schwarz-Weiß-Film über eine unglaublich coole Band – die selbst davon überrascht war, bis Bouvijn klarstellte: „Was hattet ihr erwartet? Dass ich euch unplugged mit Gitarren irgendwo in der Wüste auf einen Hügel stelle?“ Stattdessen inszenierte er den perfekten Crooner Maarten Devoldere und seine Band aufs Coolste und feiert die Unergründlichkeit der menschlichen Begegnung, die Liebe, den Sex und die Dekadenz und Heftigkeit des Lebens. Alles das eben, was Devoldere bei Balthazar so nicht sagen, singen und spielen kann, wenn das bluesige Zusammenspiel im Mittelpunkt steht. Der Schwerpunkt bei Warhaus, diese rauchige, loungige Verschwiegenheit, setzt einen anderen, aber nicht weniger spannenden Fokus. Ob da nochmal mehr kommt (oder geht’s gleich wieder gemeinsam als Balthazar weiter)? Auf jeden Fall kommen Warhaus ab Oktober auf Deutschlandtour.
Fr, 03.11.2017
Plastic Propaganda + Suspect Parts
Punk Rock Cocktail
Einlass: 20:00 | AK: 8
Apocalypse Pop, waiting for the apocalypse to...drop...
Suspect Parts is the brainchild of two exiled Americans, one Brit and a German who managed to tame their inner demons with buzzsaw punk/powerpop, a cotton candy-meets-razorblade concoction that goes down surprisingly smooth.
Ex and current members of bands like The Briefs, Clorox Girls, Maniac, Ripchord, Radio Dead Ones and Red Dons – they are Suspect, they come from Suspect Parts.
Combining 60's pop and bubblegum with late 70's California beach punk and powerpop, Suspect Parts have something brewing that can't be ignored. The Seeds, the Kinks, the Knack and the Buzzcocks can be heard, as well as a little Nuggets, a little Star Spangles or Rezillos, a little Protex or Undertones, but with a modern touch. Backward-looking but forward-thinking 60s pop with a punk edge. Suspect Parts have released four 7" singles worldwide on indie labels like Deranged, No Front Teeth, Taken By Surprise, Hovercraft, and House Party.
Recorded straight to analog tape in the negative 15 degree cold of a January in east Berlin. The album was engineered by Smail Shock (of legendary Berlin punk band the Shocks). Ten songs, 24 minutes, a relentlessly catchy uppercut to the senses.
Apocalypse Pop. When oil runs out a major line is going to be drawn. Which side are you on? Which tribe are you willing to die for? ... Pop's chosen warriors will rule the apocalypse .... Drop, waiting for the apocalypse to...pop... Suspect Parts debut LP will be released in Europe on Munich's Taken By Surprise Records on October 6.
PLASTIC PROPAGANDA sind das pinke P im Alltag aus Schwarz und Weiß. So penetrant und unübersehbar, dass man hinsehen muss, auch wenn man gar nicht will. Beflügelt vom Spirit des bunten Punk aus dem London der Siebziger, machen sie genau die Musik, die sie immer schon hören wollten. Der Kenner wird die Platten von 1977 wieder erkennen, genauso wie Achtzigerjahre Wave und zuckende Gitarren im Off.
The Burning Hell
AK: 13 EUR | VVK: | TICKETSmiley face
The Burning Hell ist das Alter-Ego des kanadischen Songwriters Mathias Kom, und als Band seit 2007
in der einen oder anderen Form unterwegs. Manchmal teilen sie Bühnen mit gleichgesinnten
Freunden wie Jeffrey Lewis oder The Wave Pictures.
Musikalisch hat sich das Lineup und der Sound von The Burning Hell immer wieder verändert, bewegt
sich in Skala von introspektiven Folk zu hyperaktiven Rock und Roll - Hooky, upbeat Pop-Songs,
dunkle Balladen über Haustier-Euthanasie und Indie-Rock Hymnen für Barbaren, Wirtschaftskonferenzen
und die Liebe. Konstante ist Kom’s markante Stimme, er sprechsingt in schönstem
Release:
Sep.29.2017
LP / CD / digital
artist The Burning Hell
title: Revival Beach
label: BB*ISLAND
distr.: Cargo (DE) ,
Hoanzl (AT), Irascible (CH)
finetunes (digital)
LP BBI 0311 / CD BBI 0312
Bariton, und gibt damit klar den Rhythmus der Songs vor. Und seine Texte: die sind wundersampoetisch
und humorig, voll scharfsinniger Beobachtungen, "a lesson in wit and nuance" urteilt das
englische UNCUT Magazin. Und die Kollegen von Q nennen Kom einen People's Poet, mit einer
Weltsicht, die uns wissen läßt, daß gelegentlich auch die Guten gewinnen.
Sa, 04.11.2017
Manchester Orchestra - Ausverkauft!
Support: SLOTHRUST
Einlass: 19:00 | VVK: 22 EUR | TICKETSmiley face
Nicht aus Manchester, sondern aus Atlanta stammt diese wundervolle Indieband. Und obwohl Manchester Orchestra nie die Erfolgsklasse von sagen wir Death Cab For Cutie erreicht haben, spielen sie in Sachen Songwriting, Melancholie und Klasse auf Augenhöhe – das belegt allein schon ihr Hit „I Can Feel A Hot One“. Erst kürzlich hat Olli Schulz ihnen noch einen kleine Lobeshymne gewidmet, als er in seinem Podcast mit Jan Böhmermann das dramatische Video zu „Simple Math“ als kleines Meisterwerk bezeichnete. Im Herbst melden sich Andy Hull und seine Band mit dem neuen Album „A Black Mile To The Surface“ zurück. Die Vorabsingle „The Gold“ ist schon draußen und wieder mal ein mitreißendes, unter die Haut kriechendes Stück Musik. Im Oktober startet dann ihre Deutschlandtour zum Release, die sie ins hamburger Molotow führt.
MOTORBOOTY! - The Rock'n'Roll Dancefloor
Einlass: 23:00 | AK: 4 EUR
DJs:

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
Editselect
Jever Live Late Night Special
AK: 5 EUR für alle floors
Meet EDITSELECT, the indie rock n roll band from London.

They are back with new music! Having toured extensively across the UK and Europe and supporting the likes of Catfish & The Bottlemen and playing at party's for bands like The Maccabees and Bombay Bicycle Club they bring a fresh indie infected rock n roll dance floor sound.

Their enormous new single PHAZER has been released by Dark Alliance Records and is sure to grab you by the cajones !
Mo, 06.11.2017
Black Lips
Support: Saba Lou
präsentiert von Powerline Agency, OX, Vice/Noisey und Byte FM
Einlass: 19:00 | VVK: 22 EUR | TICKETSmiley face
Atlanta flower punk pioneers Black Lips have announced that their first album in three years, Satan’s graffiti or God’s art?, is set for release May 5 on Vice Records. Produced by Sean Lennon at his studio compound in upstate New York throughout 2016, the album is the group’s most musically evolved to date, while still staying true to their original blistering take on fuzzy, dirty rock n’ roll.
During the recording the band isolated themselves from the outside world, infusing the album with a focused liveliness similar to the spirit that brought them together in the first place. On Satan’s graffiti or God’s art? founding members
Cole Alexander and Jared Swilley teamed with former guitarist Jack Hines (who played in the group from 2002-2004) and recent additions Oakley Munson on drums and Zumi Rosow on saxophone. The album also features contributions by Saul Adamczewski of Fat White Family and guest vocals by Yoko Ono.
Black Lips were born of DIY ethic, working their way from sweaty basement shows in Georgia to huge crowds at international music festivals (including a performance at Fun Fun Fun Fest that appears in Terrence Malick’s forthcoming film Song to Song) to tours in such far flung locales as India, Jordan, Cyprus, Egypt, Lebanon, Iraqi Kurdistan, the United Arab Emirates, and many more. Satan’s graffiti or God’s art? vindicates Black Lips for sticking it out through many years of shifting trends and buzz bands; a sonically captivating document that is as creatively unhinged as it is precisely executed, one of the rawest and most expansive albums in the band’s storied history.
Di, 07.11.2017
Otherkin
Einlass: 19:00 | VVK: 13 EUR | TICKETSmiley face
Wer Rock’n’Roll, Riffrock und leichte Anklänge von Britpop gleichermaßen schätzt, sollte sich den 29. September vormerken. An diesem Tag erscheint mit „OK“ das Debütalbum von OTHERKIN. Schon längst haben sich die Jungs aus Dublin in die Herzen aller gespielt, die geraden und klaren Rock lieben und dabei auf eingängige Melodien, originelle Gitarren und punkige Attitude nicht verzichten wollen. Luke Reilly (Gesang, Gitarre), Conor Andrew Wynne (Lead Gitarre), David Anthony (Bass) und Rob Summons (Schlagzeug) machen genau das, und auf der Bühne noch viel mehr. Wer je eine Show der Iren gesehen hat, hüpft wahrscheinlich heute noch vor lauter Aufregung, wie großartig sich Rock heute anhören kann und mit welcher Energie das Quartett seine Songs durch die Speaker bläst, bis auf der Bühne das Chaos ausbricht und reiner Krach sich breitmacht. So ungefähr war das mal gedacht mit dem Aufruhr, den Musik verursachen soll. Dafür war die gemeinsame Liebe zu Bands wie The Clash, den Queens Of The Stone Age, den Ramones oder Blur ebenso ausschlaggebend wie die enorme Spielfreude. Schon mit ihren ersten kleinen Konzerten in Dublin trafen sie einen Nerv: Innerhalb kürzester Zeit waren OTHERKIN die Band der Stunde, spielten alle großen Festivals ihrer Heimat, und brachten ihre erste Veröffentlichung heraus, „The 201 EP“. Mit ihrem Grunge-Pop, wie OTHERKIN es selbst nennen, drehen sie den Rock’nRoll auf links und produzieren damit eine ganz modernen Sound. Zur Feier des Albums kommen OTHERKIN natürlich im Herbst auch auf Tour.
Mi, 08.11.2017
Reverend and The Makers
präsentiert von Landstreicher Booking
Einlass: 19:00 | VVK: 11 EUR | TICKETSmiley face
Reverend & The Makers veröffentlichen am 22. September ihr sechstes Album „The Death Of A King” auf Cooking Vinyl. Die erste Single „Too Tough To Die“ ist im Juni erschienen. Aufgenommen wurde „The Death Of A King“, der Nachfolger des Top 20 Albums „Mirrors“, hauptsächlich in den Karma Sound Studios in Thailand, aber auch in den 2Fly Studios und den 1984 Studios in Sheffield. Produziert hat „The Death Of A King“ Dave Sanderson.
Reverend & The Makers bevorzugen seit ihrem letzten Album, die Aufnahmen im Ausland zu machen: „ Gives the albums a flavour of their own”.
Nummer Eins sein zu wollen, das hatten Reverend & The Makers zu diesem Zeitpunkt schon lange aufgegeben, sie entschlossen sich stattdessen dazu, Musik zu machen, die Spaß machte.
Die Band ist aus einem Kollektiv von Musikern heraus entstanden. „The Death Of A King“ belebt den ursprünglichen Geist der Band neu. So übernehmen neben Jon McClure auch andere Bandmitglieder zeitweise die Lead Vocals. Reverend & The Makers haben fünf UK Top 20 Alben und fünf Singles, die in den Top Five der Indie Charts waren. Sie begleiteten Oasis auf ihrer Abschiedstour quer durch das Vereinigte Königreich und auch mit ihren Sheffielder Kollegen Arctic Monkeys tourten sie durch England.
Jetzt kommen sie für zwei exklusive Konzerte zurück nach Deutschland.
Fr, 10.11.2017
F*ck dich ins Knie, Melancholie!
Mit Alexis (Indie Army Now) und Max (Depri Disko).
AK: 5 EUR für beide Floors
Die Welt ist schlecht. Ist klar. Aber diese Depri-Stimmungen, die hier verbreitet werden, das macht einen ja auf Dauer auch nicht glücklich. Deshalb gibt es jetzt im Molotow "Fick dich ins Knie, Melancholie!". Die Gegenparty zur Gegenparty. Alexis (Indie Army Now) und Max (DEPRI DISKO) legen nur die allertollsten Gute-Laune-Lieder auf. All night long. Musik, die ist wie der Sommer - auch (oder gerade weil) - der uns ja leider nun schon seit einiger Zeit schon verlassen hat. Kommen Sie zum Lachen in die SkyBar des Molotow und wir erwärmen die Herzen mit Indie, Pop und eigentlich allem, was Schön ist. Einhörnern auf Regenbögen inklusive. Versprochen.
The Dead Queens Society
DJs: Das Bose & Liobell
Einlass: 23:00
Kalte Synthetik, flirrende Sounds, sterile Klangästhetik. Auf der anderen Seite stolpernde Rhythmen, bretternde Gitarren und hingerotzte Vocals. Das ist das klangliche Potpourri der Zeit von 1979 bis 1985 – kurz: Wave. Und dieser Sound begeistert bis heute!
The Dead Queens Society ist ein Produkt der bedingungslosen Liebe und Hingabe zu dieser Musik. Ihre Protagonisten – Das Bose & Liobell – begnügen sich nicht nur damit, die Leute zum Tanzen zu bringen, sie wollen sie begeistern!
Denn wenn Dich der Wave erst einmal gepackt hat, lässt er Dich nie wieder los!
Ausgewählte Songs aus Cold Wave | Dark Wave | Synthie Pop | EBM | NDW | Punk | Post Punk | Independent – von 1979 bis heute.
The Bucky Rage + The Cheating Hearts
Rock'n' Roll Fuzz Trash
Einlass: 22:00 | AK: 5
The Bucky Rage:
Formed in 2005, The Bucky Rage have been playing their wrestling rock n roll all over the UK ever since. Garnering a reputation as an excellent party band through hundreds of live shows, a slew of EPs, singles, international compilations and and the debut album, 'Under the Underground' as well as the 2017 LP "F.Y.I. Luv U". 2015 saw the Bucky Rage sign up for a tour of Germany and finally back again for two exclusive gigs! AAARGH!!

The Cheating Hearts:
The Cheating Hearts - here they are: the hot and sizzling boy/girl garage-punk duo from Hamburg- St.Pauli, Germany with VivaValli pounding the Drums and Stu Black strumming the guitar to whip up a dance compelling rock´n´roll trash excitation.
Coming straight from the wedding chapel, The Cheating Hearts bring you songs of love or being unloved and deliver the perfect soundtrack for YOUR next break-up so get ready for some raw, dirty and wild tunes!
Sa, 11.11.2017
The Hirsch Effekt
Support: PeroPero
"Eskapist" Tour 2017
Einlass: 19:00 | VVK: 16 EUR | TICKETSmiley face
The Hirsch Effekt melden sich mit ihrem neuen Album „Eskapist“ im Gepäck auf der Livebühne zurück. Das Trio aus Hannover hat seine Grenzen neu abgesteckt und sich für das neue Material an einer noch bunteren Farbpallette musikalischer Genres bedient.
Im Zentrum steht wie zuvor der Metal, jedoch taucht die Band nun noch intensiver in dessen Subgenres wie Progressive-, Tech-, Black- oder Sludgemetal ein. Auch die orchestrale und elektronische Seite der Band findet sich in neuen Gewändern wieder.
Hatte man auf „Holon:Agnosie“ das Gefühl, die Band liefe ständig mit geballter Faust durch die Gegend, ist nun wieder Melancholie der kreative Antrieb, der in einer für The Hirsch Effekt völlig neuen tiefschwarzen und bedrohlichen Düsterkeit kulminiert.

Den Zuschauer erwartet eine energiegeladene Liveshow aus neuem Material und einer Anthologie des bisherigen Schaffens der Band. 


Den Abend eröffnen werden die Österreicher von PeroPero. Beim inzwischen in Berlin beheimateten Math-Rock Duo treffen Schlagzeug und Gitarre in knalligen, komplexen Rhythmen auf wabernde Analog-Synthesizer, während psycho-aggressive Sprechgesänge von einer Invasion aus den Tiefen des Alls predigen.
Die musikalische Bandbreite des Duos lässt sich nicht mit wenigen Worten beschreiben - sie reicht von Math-Rock über Progressive-Rock bis hin zu Stoner-Metal. PeroPero präsentieren euch ihr neues Album „Lizards“.


präsentiert von VISIONS, FUZE, SLAM, MORECORE, PRETTYINNOISE & FRITZ-KOLA
MOTORBOOTY! - The Rock'n'Roll Dancefloor
Einlass: 23:00 | AK: 4 EUR
DJs:

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
Di, 14.11.2017
Magic Wands
Einlass: 19:00 | VVK: 11 EUR
Magic Wands are finally back in the UK after 7 years. Magic Wands is a dream pop duo from Nashville,Tennessee and currently reside in Los Angeles, California. They are best known for their melodic, catchy tunes 'Black Magic', 'Kaleidoscope Hearts' and 'Teenage Love'. These songs off their 2012 debut album 'Aloha Moon' landed them playing live on BBC1 Radio, being remixed by The XX and Crystal Fighters plus sharing bills with The Horrors, The Black Keys, The Kills and The Jesus and Mary Chain.

Chris and Dexy Valentine create music that centers on their main influences - the love of all things: magic, love and dreams. In 2016 they released their second album "Jupiter" which was described as "mixing elements of gothy post-punk and ethereal psych” by Brooklyn Vegan. In anticipation of their third album 'Realms' Magic Wands are bringing their dreampop sound to the UK and Europe this fall.
Fr, 17.11.2017
Triggerfinger
Collosus Tour
Einlass: 19:00 | VVK: 22 EUR | TICKETSmiley face | AK: 26 EUR
Was lange rockt, wird schließlich mit einem Nr.1-Hit belohnt! So geschehen bei der belgischen Band Triggerfinger, die mit ihrer außergewöhnlichen Cover-Version "I Follow Rivers" das belgische und niederländische Publikum sowie Platz 1 der Charts im Sturm erobert hat. Triggerfinger haben sich seit einigen Jahren zu echten Publikumsmagneten u.a. bei Festivals wie dem Pink Pop oder Haldern Pop entwickelt und spielten außerdem ausverkaufte Shows in legendären Clubs wie dem Amsterdamer Paradiso.
Die drei Vollblutmusiker beschreiben ihre Konzerte als "verrückten Gewittersturm" - und ihre Fans lieben sie dafür. Die Band, die Rock, Blues, Rockabilly und den Style von David Lynch in ihrem Sound vereint, kann verdammt laut und wild, aber eben auch etwas leiser und puristischer rocken, wie bei ihrem Hit "I Follow Rivers". Der Song - im Original von Lykke Li - entstand mit einfachsten Mitteln auf kleinstem Raum - und mit einer Leidenschaft und Lockerheit, wie man sie nur selten zu hören bekommt:
Während ihres Besuchs in der Radioshow des holländischen Moderators Giel Beelen hatten Triggerfinger zwar nur ihre Gitarren dabei, aber die Band ließ sich etwas einfallen, um spontan eine Version von "I Follow Rivers" zu performen. Sie griffen zu Kaffeetassen, Gläsern und Messern, ließen den Drumbeat übers iPhone laufen und begeisterten die Zuhörer so sehr, dass der Song einen Triumphzug einläutete.
Der Videomitschnitt der Performance wurde bei YouTube (über 1.000.000 clicks) und auf der Website des Radiosenders zum absoluten Hit - und der Song schließlich zur ersten Nummer-Eins-Single der Rock-Desperados aus Antwerpen! Dass sie nun über die Landesgrenzen hinaus bekannt werden, scheint nur gerecht und richtig!
Depri Disko
Melancholische Tanzmusik mit Timo & Max
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR
Depri Disko. Was soll das denn sein? Um die Kassierer zu zitieren: „Du verpasst deinen Bus, deine Freundin macht Schluss“. Eigentlich ist es ganz einfach: Es sind die traurigsten, schönsten, melancholischsten Songs der Welt, die alle eines gemeinsam haben: sie sind tanzbar. Soll heißen: Musik zum ver- oder entlieben und bewegen über Genre-Grenzen hinaus. Irgendwas zwischen The Smiths, New Order, The Killers, David Bowie und Drake, Bilderbuch, Findus und Turbostaat. Ertränke deinen Frust mit Bier und tanzbarer Musik in der Depri Disko!
Pretty City
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR für alle floors
Manchmal sagt die Musik schon alles. Australiens Pretty City hat einen ansteckenden und durchdachten, Psychadelic/ Alternative Rock mit Brit-Pop Einflüssen entwickelt, und somit auch ihre eigene Brand/Marke. Und die hat es geschafft die Aufmerksamkeit von einigen top Influencern, Bloggern und Radiosendern in Nord Amerika und der UK zu erwecken. Dies brachte der Band ein bis dorthin ungenutztes Publikum und die einzigartige Möglichkeit, ein weit ausgedehntes, internationales Following zu erreichen.
PR Maßnahmen wurden zwar ergriffen, doch war es die Ausdruckskraft und Stärke der Musik selbst, die den Rockern aus Melbourne besonders in Nord Amerika einige Plays einbrachte. Diese führten zu einigen Touring Dates und ergatterten der Band einen der begehrten Slots beim South by Southwest (SXSW) 2016.
Pretty City, bestehend aus Sänger/Gitarrist Hugh Matthews, Gitarrist/Backup Vocalist Johnny Rock und Drummer Drew Schapper, ist nach nur vier Jahren eine der TOP DRAWS der Melbourner Clubszene geworden. Indem sie unerbittliches Committment zeigten stets für möglichst große Crowds zu performen haben Pretty City sich das Image einer der fleißigsten Bands aus Down Under erarbeitet und gleichzeitig dabei ihre beliebte und belebende Performance noch weiter perfektioniert.
Matthews, Rock und Schapper sind mit dem gleichen Level an Energie auch als treibende kreative Kräfte im Studio tätig. Auf eine Reihe von der Kritik gefeierten Songs und die 2015 veröffentlichte EP Melt folgte das erste Full-Length Album Colorize im April 2016.
“Wir wollen unbedingt, dass die Musik selbst für uns spricht. Wir denken, dass das wirklich interessant ist und es machen auch nicht viele Bands. Es ist auch eine coole Geschichte, dass wir alle aus so verschiedenen musikalischen Hintergründen stammen und dennoch all dies in einen einzigen Klang fokussieren konnten, der ganz unverkennbar für uns steht ” meint Rock.
Colorize ist Stellvertreter einer Band mit Elementen von satten, kräftigen Melodien und Arrangements des 1990s Britpop Sounds, zusammen mit der rohen, klaren Energie und Emotion von Grunge, doch mit einem Twist von Modern Psychedelia, und Upbeat Pop/Punk Empfindungen.
Melt und Colorize wurden in ganz Australien stark promotet, doch viel Energie wurde auch hineingesteckt noch größere Märkte zu erreichen. Hauptsächlich doch durch Zufall und großes Glück hat Pretty City es geschafft auch internationales Ansehen zu gewinnen.
“Aufgrund unserer ersten Aufnahmen, begannen wir ein wenig Interesse aus Nord Amerika und einigen Teilen Europas zu erwecken - ein kleiner Blogpost hier, ein Play bei einem Independent Radiosender da. Durch nur durch Zufall haben wir herausgefunden, dass wir dieses Interesse geweckt haben und es hat uns überrascht. Wir hatten das nie in unseren vorherigen Bands, obwohl wir fast die gleiche PR gemacht hatten. Es wurde über uns geredet als wir 2015 die EP und danach das Album letztes Jahr. Daraufhin haben wir die PR hochgefahren, um zu sehen ob irgendjemand drauf steht und plötzlich erzeugten wir einen kleinen Buzz in Nord Amerika und der UK” erklärt Rock.
Matthews und Rock waren beide Ecksäulen an der wettbewerbsintensiven Melbourner Szene, bevor sie sich 2013 zu einer kreativen Partnerschaft zusammenschlossen. Auf der Suche nach einem hervorragenden, vielseitigen Drummer, wurde Schappers schließlich hinzugezogen. Er ergänzte das Duo mit einer einzigartigen rhythmischen Komponente. Die zwei Hauptsongwriter Rock und Matthews wissen nicht nur was eine gute Komposition ausmacht, sondern haben auch eine offene und Ego-freie Arbeitseinstellung.
“Es beginnt oft mit einer Idee, die Hugh für einen Vers, Riff oder Refrain hat. Aber er lässt viel Freiraum für mich und Drew um das Endprodukt des Songs zu beeinflussen. Es ist eine sehr offene Zusammenarbeit, und das ist großartig, denn es gibt uns allen die Chance etwas beizutragen und das Gefühl unseren kreativen Geist verwirklichen zu können” erklärte er.
“Und Drew ist eigentlich ein echt funky Drummer, deshalb bringt er einen etwas anderen Stil zu der Musik, die sonst eher ziemlich direkt ist. Seine Einbringungen sind ein großer Teil, weshalb unsere Songs sich so einzigartig anhören.”
Colorize ist ein top Beispiel davon, wie eine aufstrebende Band ihre künstlerische Entwicklung festhält. Sowohl das Songwriting, als auch die Umsetzung sind beachtliche Erfolge der Band. Das Album balanciert einen organic feel und eine sehr satte Produktion aus. Am deutlichsten drückt sich das in der Single Running Around aus.
“Der Song entstand erst ganz am Ende und war so neu, dass wir ihn fast nicht mit aufs Album gemacht hätten, da wir ihn nie auf Tour ausprobiert haben, wie sonst mit allen anderen Songs. Und ehrlich gesagt, wenn wir nicht noch last minute Teile für einen anderen Song neu aufnehmen hätten müssen, hätten wir ihn vielleicht überhaupt nicht aufgenommen, denn er war Teil dieser extra Session,” sagte Rock.
“Und genau deshalb hat der Song so eine frische und aufregende Stimmung. Ich glaube wirklich wir haben captured lighting in a bottle.”
Der sarkastische Ton der Band, zusammen mit einer Prise gerissenem, hämischem Kommentar, findet man in vollen Zügen im Song Second Hand Clothes.
“Hugh und ich mögen Second-Hand-Läden und wir kaufen dort einen Großteil unserer Kleidung, also nahmen wir uns selbst ein wenig auf den Arm. Aber Hugh geht noch einen Schritt weiter, indem er sagt, dass die meisten Musikideen wie Second-Hand Kleidung sind. Die Songs, die wir hören und die Songs, die wir schreiben sind wie die Mode, die wir tragen - Second-Hand. Jemand hatte schon mal die gleiche Idee. Es wirkt vielleicht einzigartig, aber eigentlich hast du die Hosen aus einer Ära und die Schuhe aus einer anderen genommen – genau wie mit Teilen und Stücken von Musik. Es ist eine tiefere Bedeutung eines eigentlich jumpy Pop Songs,” erklärte Rock.
Melt und Fun Machine sind zwei sinnbildliche Songs für Party Citys kompositorische und thematische Vielfalt. Sie demonstrieren ein dynamisches Gefühl, das Colorize zu einer wahrhaft wunderbaren musikalischen Fahrt macht.
“Melt ist ein sehr tiefgründiges Lied. Es hat einen traurigen Ton, ist aber letztlich ein hoffnungsvolles Lied. Wir sagen man soll sich auf den nächsten Tag freuen, weil er alles erfrischen wird: Lass das Zeug aus deiner Vergangenheit wegschmelzen und fang nochmal frisch an,“ sagte Rock.
“Fun Machine ist ziemlich albern. Es geht um ein billiges, altes Keyboard das Hugh von einem Second-Hand Laden der buchstäblich ‚The Fun Machine‘ hieß kaufte. Wir haben es früher zu Gigs mitgebracht, haben einige Effekte drübergelegt und über Verstärker und Verzögerungspedals laufen lassen. Er hat kurze Riffs auf der Fun Machine gespielt und wir haben sie über den Loop laufen lassen. Eigentlich sind die Texte aber ein bisschen mysteriös und wir wollen, dass das Publikum, oder der Zuhörer, selbst so richtig rausfindet worum es geht.
Mit einer Vielzahl von eingängigen, spaßigen und aufregend rätselhaften Liedern, beweisen sie sich als eine Band, die im Gedächtnis bleibt. Mit ihrem confident swagger und dem Wunsch …what?...( to keep pushing the artistic envelope) steht Pretty City auf dem Vormarsch - zweifellos auch jenseits der Ufer des Inselkontinents, den sie Heimat nennen.
Sa, 18.11.2017
The Horrors
Einlass: 19:00 | VVK: 18 EUR | TICKETSmiley face
Der britischen Band um den charismatischen Sänger Faris Badwan gelang 2007 mit dem Debüt „Strange House“ aus dem Stand der Sprung in das Auge des Hype-Orkans. NME & Co. liebten die jungen, dünnen, seltsam düster gestylten Goth-Posterboys – während diese sich trotzdem nicht zu ernst nahmen, und ihr Image in der Kultcomedyserie „The Mighty Boosh“ selbst auf die Schippe nahmen. So geht wahre Coolness. Der – sowie ihrem wahnsinnigen Post-Punk-Kraut-New-Wave-Madchester-Vibes-Wirbel – verdanken The Horrors auch, dass sie immer noch so spannend sind wie sie sind. Depeche Mode sind da gleicher Meinung und nahmen sie gerade mit auf Welttournee. Seit Jahren arbeiten The Horrors nun mit Starproduzent Paul Epworth am neuen Album. Gerade wurde die starke Single „Machine“ veröffentlicht, die klingt, als hätten sich die Stone Roses mit Marylin Manson im Darkroom getroffen und danach einen Song aufgenommen. Das neue und fünfte Album „V“ erscheint am 22. September, live zu hören dann auf der dazugehörigen Tour im November.

Präsentiert werden die Termine von Musikexpress, START, taz., noisey, laut.de, WhiteTapes und FastForward Magazine.
MOTORBOOTY! - The Rock'n'Roll Dancefloor
Einlass: 23:00 | AK: 4 EUR
DJs:

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
BALLERN mit Jan&Jan
Indie, Punk, HipHop, Pop, Hits
Hamburgs liebstes Label Delikatess Tonträger hat sich aufgelöst und damit ist auch die Delikatess Disko nur noch Geschichte.
Aber ihre besten Dj's Jan&Jan bleiben an den Decks und präsentieren euch ab jetzt regelmäßig ihre neue Partyreihe.
Ballern!
Alles bleibt beim alten nur der Name ändert sich.
Vinyl, Gitarre, Beats, Hits, Schwitzen, Tanzen, Saufi Saufi.
Der BALLERNmann für Brillenträger.
Be there or be square!
Locas in Love
verlegung vom Kleinen Donner
Einlass: 19:00
Vor zehn Jahren erschien SAURUS, das zweite Album der Kölner Band LOCAS IN LOVE, wurde von Kritik und Publikum gleichermaßen geliebt und etablierte die Band als „beste unbekannte Band des Landes“. Im Kellerproberaum unter teilweise abenteuerlichen Umständen aufgenommen und in den USA mit The National-, The War on Drugs- und Interpol-Produzent Peter Katis gemischt und zur Vollendung gebracht, hatten LOCAS IN LOVE auf SAURUS ihre ureigene Art zu texten, Songs zu schreiben und ihren Bandsound gefunden. Eine Ästhetik, die sich bis zum heutigen Tag durch ihre Alben zieht: Reduzierten Bombast nannten sie es damals, zwischen leisen Momenten und weit ausholender Geste, zwischen Atem-Anhalten über die gereckten Fäuste bis zur alles umschließenden Umarmung. Aus der gerne als „charmant“ bezeichneten, rumpeligen Indie-Folk-Band war ein entschlossenes saurierförmiges Monster geworden, immer noch durchaus liebenswert, aber auch groß, mächtig und unberechenbar, mal lärmend und tobend, mal stoisch stapfend, mal ruhig innehaltend.

Und das Beste: Jetzt, zehn Jahre später, gibt es SAURUS endlich wieder auf Vinyl! Die Jubiläumsneuauflage auf staatsakt. ist mit umfangreichen Making Of-Chronicles ausgestattet, die neben - aus bodenlosen Souvenir-Kisten und von verstaubten Festplatten geborgenem - Bildmaterial und anderen Kuriositäten die damaligen Studioaufnahmen in Tagebuchform dokumentieren und Linernotes aller Bandmitglieder enthalten.

Außerdem liegen bei: Die gesammelten Tour- und Reiseberichte aus der Saurus-Zeit und endlich auch das Saurus-Songbook mit Texten und Akkorden zum Nachspielen.

So erzählt das Reissue nicht nur von der Entstehung eines großartigen Albums, sondern auch vom Sich-Finden einer Band, von Abenteuer und Aushalten, Frustration und Freundschaft, Irrfahrten und Weitermachen.
Di, 21.11.2017
Jumbo Jet
präsentiert von der Intro, OX-Fanzine und Pretty in Noise
Einlass: 19:00 | VVK: 11 EUR | TICKETSmiley face | AK: 14 EUR
Jumbo Jet is back! Neun Jahre nachdem die Band mit dem doofen Namen beim Haldern Pop Festival die FLAMING LIPS an die Wand gespielt hat und plötzlich vom Erdboden verschwunden ist.
Dabei galt das griechisch-italienisch-ungarisch-deutsche Quartett als die untypischste und rabiateste Band mit Wohnsitz Deutschland seit den
EINSTÜRZENDEN NEUBAUTEN.
Sie hörten so oft: „Ihr seid eurer Zeit mindestens zehn Jahre voraus!“ Bis Bassist Zar Monta Cola entgegnete: “Dann sollten wir einfach neun Jahre Pause machen".
Nun ist die röchelnde Indieszene der 70-90er Jahre zwar nicht mehr zu retten. Der Andrang zu echten Rockbands wie DYSE oder DIE NERVEN zeigt jedoch: Gefährliche Rockmusik und frischer Wind bleiben gefragt.
Ein guter Zeitpunkt für die Rückkehr der europäischen FUGAZI, wie sie wegen ihrer Energie und der kompromisslosen Fortsetzung des DIYtums gerne genannt wurden.
Die mit der Mischung aus Dadaismus und brennender Leidenschaft, komplexen, postklassischen Kompositionen und stupidem Hardcorepunk auch heute noch polarisieren werden.
Obwohl die Band als klassische Metropolenband vor allem in Skandinavien, England und Frankreich erfolgreich war, sah sie es immer als gegeben, auch kleine Städte, die auf keinem anderen Tourneeplan zu finden waren, zu besuchen und Venues, die vorher keine waren, zu etablieren. "Wir haben das im Ausland verdiente Geld in seltsame Tourneen in der deutschen Provinz gesteckt. Entwicklungshilfe sozusagen!" lacht sich Sängerin Daizee
Firalinou ins Fäustchen.
Geholfen hat es scheinbar. Sämtliche andere Projekte, die die Jumbo Jet Musiker
zwischenzeitlich auf diesem Fundament gestartet haben -
beispielsweise WARM GRAVES oder SEA + AIR,
waren europaweit durchweg erfolgreich. Ob es noch eine Undergroundpresse gibt und diese wieder begeistert sein wird, bleibt offen. Die Band jedenfalls ist, obwohl die Mitglieder allesamt die 30 überschritten haben, kein bisschen gereift. Keine sicheren Jobs in Sicht.
Zum Glück.
Do, 23.11.2017
Karies
Support: Wolf Mountains
Einlass: 19:00 | VVK: 13 EUR | TICKETSmiley face | AK: 16 EUR
Mit ihrem ersten Release auf Kassette »Fun ist ein Stahlbad«, führten KARIES ein Adorno-Zitat in die Popkultur ein, das doch eigentlich schon Anfang der 1980er auf eine Plattenhülle gedruckt gehört hätte. Sie hatten offensichtlich verstanden, was Adorno damit meinte, und lieferten eben keinen abhärtenden Fun, sondern kompromisslose, aber im Gegensatz zum verhöhnenden Spaß eben – gerade wegen des lauten Neins zu den gesellschaftlichen Zuständen – mitfühlende Musik. Die insgesamt vierköpfige Band macht allerfeinste angry young man Music zwischen düsterer Früh-1980er-New Wave bzw. NDW und Früh-1990er Diskursrock. Kein Hauch von Nostalgie hier, nichts, das wärmt. Bei Karies passt alles zusammen, von der unterkühlt-freundlichen Bühnenpräsenz bis zur druckvollen, dunklen Musik und den schroffen, deutschsprachigen Texten, die knapp, direkt und dringlich vorgetragen werden.
Ende 2016 erscheint das neue Album »Es geht sich aus«. Es groovt auf eine störrische Art und Weise vor sich hin, wie man es aus frühem Noise Rock US-amerikanischer Prägung kennt oder aus den deutschen Post-Punk-Pionier-Kreisen, aus Berlin oder Hamburg 1980. Die Nervosität und Spannung befindet sich direkt unter der Oberfläche und die Band scheint beinahe zu platzen. Der Gesang ist noch minimaler als zuvor, aber auch melodischer in seinen Fragmenten.


Suppport Act: Aus dem tiefsten Untergrund von Stuttgart kommen Wolf Mountains. Reinhold Emerson, Kevin Kuhn und Thomas Zehnle zelebrieren seit nunmehr 3 Jahren einen schroffen, waberigen Sound zwischen Garage Pop und KBD Punk mit Querverweisen auf 60s Beat und 80s College Rock hier und da, aber wer mag sich schon an Genren festhalten. Aggressive Tempi und schnulzige Melodien wechseln sich ab. Unbeschwerte Attitüde kreuzt sich mit Düsternis und süßlicher Melancholie, dem Gefühl des letzten Wochenendes der allerletzten Sommerferien. Festgehalten auf dem neuen Album "Superheavvy", welches am 29. September über This Charming Man Records erscheint.
Fr, 24.11.2017
Okta Logue - Diamonds and Despair
Support: Garlands
Einlass: 19:00 | VVK: 15 EUR | TICKETSmiley face | AK: 18 EUR
präsentiert von VEVO, VISIONS und 917xfm
Beauty & the Beats
HipPopElectroIndieFunk
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR
„Lass doch mal ’nen Song bis zum Ende laufen!“ - Atemloser Gast

Wer es erlebt hat, weiß es: Die irren HipPop­ElectroIndieFunk-Sets von Beauty & the Beats bringen jeden Gast zum Ausrasten und jeden Club zum Überlaufen. Erstklassige Fähigkeiten an den Turntables sorgen für die nötige musikalische Firepower, um den Leuten HitsHitsHits und Geheimtipps jenseits des nächsten Internethypes auf erfrischende Weise um die Ohren zu ballern.

Wenn er loslegt, gehen Beats und Genres, Musikkultur und Party nahtlos ineinander über und bilden ein bedingungslos tanzbares Konzept, das für sich spricht: Seit zwei Jahren reißt er regelmäßig Clubs und Events in diversen Städten ab – unter anderem in Kiel, Göttingen, Dortmund, Flensburg und Hamburg.

Aber ist auch egal wo. DER TYP HAT BOCK!
REVOLVER CLUB
DJ: Benny Ruess
Einlass: 23:00 | AK: 5 EUR
Seit ja nun fast 15 Jahren ist der von Benny Ruess und Marco Flöß gegründete REVOLVER CLUB schon sowas wie DER norddeutsche„Indie-Klassiker“ und eh das unkaputtbare Hamburger Indieparty-Flaggschiff
Die Revolver Club-Jungs bringen immer noch gekonnt voller Hingabe die müdesten Tanzhacksen in Wallung, setzen-und setzten immer wieder neue, frische Trends und halten ohne Umschfeife die hanseatische „Indie-Fahne“ gegen alle Widerstände aufrecht. „Was die Towerbridge für London ist, das ist der REVOLVER CLUB für die Hamburger Indie-Szenerie“ (Jan Müller,Tocotronic) , oder: „Ich finde was Günther Netzer für stilvollen Fußball und Analyse war, das ist der REVOLVER CLUB immer noch für stilvolle und coole Indie-Parties!“ (Thees Uhlmann)
Geschenkt, hippe „Indiepartys“ (Von denen die meisten wieder in der Versenkung verschwunden sind...) nannten sich ja viele, aber nur wenige im Norden, wo noch so voller Hingabe und Liebe zur Musik alte New Wave-Britpop-Alternative-Helden oder Indierock-Klassiker & Postmod Tunes mit den neusten, und besten Indie-Hypes / Trends aus UK, USA oder Skandinavien so fein mit 100%iger Tanzgarantie zusammengemixt werden wie beim REVOLVER CLUB. Man hört Lieblingslieder, brilliante neue Hypes, verkannte Klassiker und: Die alternativen Hits von morgen !
Auf Zeitgeist wird - und wurde von jeher gepfiffen:
Hey, es geht um gute Musik & Rock n’ Roll !
Gerade diese feine gekonnte Mischung der „Finest Floorfiller Of Underground“ von 1983 – 2016 macht die Einzigartigkeit diese Clubs seit 2001 aus der immer frisch blieb und alle Pseudotrends die letzten Jahre ganz locker überlebte. Pflichttermin!
Together Pangea
Support: Lookapony
Einlass: 19:00 | VVK: 12 EUR | TICKETSmiley face
Auf ihrem kommenden, vierten Album „Bulls And Roosters“ gelingt Together Pangea ein interessanter Spagat. Die Jungs aus Los Angeles spielen Rock’n’Roll-Songs, die man noch in 20 Jahren vor sich hin summen wird, und behalten dabei dennoch den draufgängerischen und schnoddrig-spröden Sound bei, den die Fans so lieben. Inzwischen ist die Band zum Quartett gewachsen – neben Sänger und Gitarrist William Keegan, Bassist und Sänger Danny Bengston und Schlagzeiger Erik Jimenez verstärkt Roland Cosio den Druck durch seine zweite Gitarre –, sodass die neuen Songs energischer klingen, obwohl die Lautstärke eher gedrosselt wurde.

Präsentiert werden die Termine von Ox-Fanzine & livegigs.de, SLAM und Allschools.
Bluesaloon, Baby
AK: 5 EUR für alle Partys zusammen
„Bluesalon, Baby“ schmeißt dich in die Zeitmaschine Richtung 50er, lässt dich im Bluesgestrüpp eines Tarantino Films aufwachen, verwandelt dich in ein rauchwütiges Fabelwesen auf einem Jimi Hendrix Konzert, bis dein spanisches Temperament ausbricht und du nur noch auf HipHop redest.
Sa, 25.11.2017
MOTORBOOTY! - The Rock'n'Roll Dancefloor
Einlass: 23:00 | AK: 4 EUR
DJs:

MOTORBOOTY! und Samstag sind mittlerweile untrennbare Begriffe. Sie gehören genauso zusammen wie Rock und Roll oder Curry und Wurst. Aber was zieht seit 2001 jeden Samstag so viele Leute in seinen Bann? Liegt es an der Musik, an der Athmosphäre oder ist es eine manipulative Verschwörung ?Die Antwort lautet: Von Allem Etwas, denn die MOTORBOOTY! DJs haben es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Musik eine unwiederstehliche Athmosphäre zu schaffen, die automatisch zu Tanz und guter Laune führt. Das erreichen sie durch einen simplen Trick. Im Gegensatz zu herkömmlichen DJs verzichten sie völlig auf das Abspielen von schlechten und mittelmässigen Songs und spielen stattdessen lieber nur gute Musik, die den Gästen gefällt und nach der sie gerne Tanzen. Ehe die Konkurrenz jetzt denkt: "Ach so geht das, Das machen wir auch!". Nix da, Konzept ist patentiert und funktioniert ausserdem sowieso nur bei uns. Wer es nicht kennt, oder nicht glaubt, überzeuge sich selbst. Jeden Samstag im MOLOTOW!

Wir stellen euch regelmäßig die tollsten, neuen Motorbooty!-Songs zusammen. Folgt einfach unserer MOTORBOOTY!-Liste bei Spotify: HIER
DJSCVR
the americans
Einlass: 19:00 | VVK: 14 EUR | TICKETSmiley face
“The LA-based musicians draw on early rock’n’roll for their sound and songs, looking wicked-cool while they’re at it. The whiskey-soaked rockers and gritty ballads of their debut LP roil with hell-bent immediacy, as frontman Patrick Ferris straddles primal ferocity and haunted vulnerability.” 8/10
UNCUT

Sometime in the 1970s, a decade before frontman Patrick Ferris and bassist Jake Faulkner were born, their mothers met on a train to Woodstock. Patrick and Jake met as children but lived in different cities and saw little of one another before they reconnected in high school when they got along immediately through their joy for busking (street performing), and pre-war American country and blues. “Nobody I knew liked the same music,” recalls Patrick. Jake came from Los Angeles to visit, bringing his guitar and baskets of recording gear. They spent that summer recording homeless street musicians with a mobile unit they lugged around San Francisco, making copies of the recordings for the performers to sell.

Guitarist Zac Sokolow had dropped out of high school and was busking on the street and working construction in Los Angeles when Jake saw him playing guitar, and convinced him to move in with them and start a band. Spurring one another on, they spent years digging through obscure records and arcane field recordings. They taught themselves banjo, fiddle, mandolin, and slide guitar.
Spit Spit Club
Finest Indie, Punk & Wave
Einlass: 23:00 | AK: 4 EUR
DJs: Peter Rotz + Dominique 3000

Mit einer gesunden (!) Mischung Hedonismus und introspektivem Nihilismus feuern Peter Rotz und Dominique den puren Wahnsinn aus Indie, Wave und Punk auf den Dancefloor, dass einem besagte Spucke weg bleibt!
Mo, 27.11.2017
Idles - Brutalism Tour 2017
präsentiert von laut.de
“IDLES are hard to capture, because they're not Fat White Family, they're not Sleaford Mods, they are very much their own incarnation of uncompromising rhythmical punk rock. Lyrically, a mixture of dry obsessional humour and poetic slogans. But, best of all, they really get the adrenalin pumping.“ (Steve Lamacq, BBC6 Music)

Bristol’s beste Post-Punk Polemiker IDLES sind wie keine zweite Band: politisch brisant, erfrischend konfrontierend und ansteckend sprunghaft. Eine Band, die dem Zuhörer die verwirrende Realität, in der er lebt, in Form eines rasenden Überfalls auf die Sinne näherbringt und die bis jetzt nur live wirklich zu verstehen war. Mit ihrem Debütalbum „Brutalism“ (VÖ 23.06.17 | Cargo Records) jedoch haben sie es geschafft, die Intensität ihrer Livesounds einzufangen.

Auf der Bühne lassen IDLES nicht nur soundtechnisch ordentlich die Sau raus, ihre ungezügelten Live-Performances können sich sehen lassen. Ihr brettharter Post-Punk wird mit Texten perfektioniert, die die britische Gesellschaft hart, aber durchaus humorvoll kritisieren. God save the punk!
Mi, 29.11.2017
The Living Eyes
Do, 30.11.2017
The Weight
Einlass: 19:00 | VVK: 13 EUR | TICKETSmiley face
Heavy, groovy, bluesy und in jedem Fall auch ein wenig
nostalgisch: THE WEIGHT erinnern ihr Publikum unweigerlich an
eine Zeit tiefen Purpurs, bleierner Luftschiffe und rollender
Steinlawinen – eine Zeit also, in der ein Publikum noch
ausnahmslos von handgemachtem Rock hinweggefegt und in Ekstase versetzt wurde.
Mit lässiger Attitüde vorgetragene Zeitlosigkeit, sowie eine geballte Ladung Energie, Witz und Charm ist es, was THE WEIGHT auszeichnen und so speziell machen, und entsprechend braucht die die junge Band aus Österreich (mit Headquarter Wien) THE WEIGHT den Vergleich mit ihren Idolen keinesfalls zu scheuen und weiß ihre Virtuosität und musikalische Wucht in vollem Gewicht zur Geltung zu bringen.
Die begeisterte Resonanz von Medien und Publikum auf ihre erste EP KEEP TURNING zeigt gleichermaßen deutlich, dass die klassische Rock Vierer-Combo hier alles goldrichtig zu machen scheint.
Unerwartet früh haben THE WEIGHT nun auch jenseits der engen Landesgrenzen bei den großen Rock Magazinen in Deutschland auf sich aufmerksam machen können. ausnahmslos positive Reviews und Berichterstattung erschienen in den wichtigsten Rock-Zeitschriften wie ROCKS, CLASSIC ROCK MAGAZIN, ROCK HARD, SLAM- ZINE & ROCK IT und das deutsche BREAK OUT hatte die EP KEEP TURNING sogar in ihrer Septemberausgabe zum Plattentip des Monats gekürt!
Zur Unterstützung ihrer EP und um den Boden für das im Herbst/ Winter 2016 geplant Album-Debut aufzubereiten, touren THE WEIGHT nun auch erstmals durch deutsche Clubs.
Wer sich selbst also einen Augenblick (Aus-) Zeit schenken will, um aus dem Hamsterrad unseres übertechnisierten Global Village ausbrechen, ist mit einer Musikalischen Zeitreise in Form eines Konzertereignis von THE WEIGHT mehr als gut beraten, bei der bluesgetränkte Gitarrenriffs endlich wieder dreckig und rauh, Bass und Drums wuchtig und schwer scheppern und hämmern, und stimmgewaltige Leadvocals auch in den höheren Sphären der Tonleiter angesiedelt sein dürfen.
  • 1.11.    Warhaus
  • 3.11.    The Burning Hell
  • 4.11.    Manchester Orchestra - Ausverkauft!
  • 6.11.    Black Lips <br> Support: Saba Lou
  • 7.11.    Otherkin
  • 8.11.    Reverend and The Makers
  • 10.11.    The Bucky Rage + The Cheating Hearts
  • 11.11.    The Hirsch Effekt <br> Support: PeroPero
  • 14.11.    Magic Wands