Di, 22.03.2022
CURRENT JOYS
Einlass: 19:00 | VVK: 16 EUR | TICKETSmiley face | AK: 19 EUR
Nick Rattigan ist Current Joys. Nach diversen kleinen oft ausverkauften Solo-Konzerten kommt Nick, der auch Drummer/Sänger bei Surf Curse ist, im Frühjahr 2022 zum ersten Mal mit Band auf Deutschland-Tour.

Im diesem Mai hat er sein bereits siebtes Studioalbum Voyager veröffentlicht, das die für Current Joys typische intensive Spannung durchzieht, die schon auf Rattigans vorigen Veröffentlichungen zu spüren war: Eine zitternde, sich heiser schreiende Stimme, die im Verhör mit sich selbst zu sein scheint. Begleitet wird diese emotionale Rock ‘n’ Roll-Kakophonie nun von einem soundtrackartigem Orchester. Es ist eine Odyssee, eine großartig klingende Reise der Selbstfindung, verteilt über insgesamt 16 Songs. Teils Beschreibung, teils persönlich, erleben wir hier Rattigan, wie er versucht, neue Wege zu finden, um seine Gefühle und die eigene Identität besser zu verstehen - inspiriert vom stark stilisierten, hervorstechenden Storytelling von Filmemacher*innen wie Alfred Hitchcock, Lars Von Trier, Terrence Malick, Agnès Varda und Andrei Tarkovsky.

Jeder Song in Current Joys’ voriger Diskografie stammt gänzlich von Rattigan selbst, stets allein aufgenommen, schnell veröffentlicht, von einsamer Intensität lebend. Sein Debütalbum Wild Heart erscheint 2013 innerhalb von nur sechs Monaten nach Beginn des Projekts, das sechste (!) Studioalbum A Different Age folgt im Jahr 2018, während er sich parallel emsig eine treue Fanbase erspielt - zuletzt in ausverkauften Venues wie dem El Rey Theatre in Los Angeles und auf Touren durch Europa. Für Voyager hat Rattigan sich nun bewusst den bisherigen Lo-Fi-Recordings abgewandt, um in voller Bandbesetzung in den Stinson Beach Studios in Kalifornien aufzunehmen.

Inspiration zieht er weiterhin aus seiner Liebe zum Film, und auch von Croonern wie Jeff Buckley, Chris Isaak oder Nick Cave - letztere dokumentiert durch Rattigans Interpretation von dem Boys Next Door Song “Shivers”.

Rattigan glaubt fest an die vorherrschende Kraft von Musik und klammert sich an Songideen, die ihn geradeaus packen - angetrieben von einem fast abstrakten Existenzialismus, mehr noch jedoch von den hervorgerufenen Gefühlen. Das tränkt Voyager mit Intensität und Intimität und schafft den Eindruck, dass man zu hören bekommt, welche verschiedenste Bestandteile ein Projekt - oder eine Person - zu einem weitläufigen, filmischen, leidenschaftlichen Ganzen machen.

“Wenn seine zitternde, sich heiser schreiende Stimme immer wieder Inspirationen aus Filmen aufgreift, um die eigenen Gefühle zu durchleuchten, geht er etwa mit Streichern an emotionale Grenzen, lässt aber den Kitsch stets außen vor.” - Kulturnews

“Rattigan mag manchmal die tragisch gestimmte Introversion von Jeff Buckley ausstrahlen, hier wandelt er sich nun aber auch zum Crooner.” - Rolling Stone 


"Rattigan hat 16 äußerst intime und intensive Stücke für sein neues Album aufgenommen und ausgewählt, die teils treiben und teils angenehm entschleunigend wirken. Diese Platte zählt zu den Alben, bei denen die Begeisterung von Mal zu Mal des Zuhörens steigt." - Plattentests.de


“...dieses 16 Songs umfassende Epos überrascht auf seinen knapp 54 Minuten immer wieder mit knackigen Perlen.” - Beatblogger.de 

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  • 22.3.    CURRENT JOYS