Sa, 18.04.2026

POST PUNK NIGHT VOL. 2 (Konzert - Top Ten Bar)
JOY FOREVER + LOUIS OTTLEY + DIE STÖRUNG
Einlass: 19:00 | VVK:17EUR zzgl. Gebühren | TICKETSmiley face | AK: 21 EUR
„Post-Punk is the New Indie“ — und die Post-Punk Night geht in die zweite Runde. Drei Bands zeigen, wie vielseitig moderner Post-Punk klingen kann. Zwischen politischem Anspruch, Underground-Spirit und Post-Punk-Revival entsteht ein Abend, der das Genre neu interpretiert. Drei Acts, drei Perspektiven, ein gemeinsamer Nenner: Haltung und Live-Energie.

Joy Forever
Joy Forever ist eine vierköpfige Post-Punk-Revival-Band aus Hamburg. Mit Mitgliedern aus der Tschechien, Peru und Deutschland schöpft die Band aus vielfältigen kulturellen Einflüssen und kreiert einen unverwechselbaren Sound, der von rauen Gitarren, verträumten Synthesizern und rohen, emotionalen Vocals geprägt ist. Gemeinsam erkunden sie Themen wie sozialen Druck und Integration, Kapitalismus und die Fragilität der menschlichen Existenz im heutigen urbanen Leben aus einer breiten europäischen Perspektive.

Ihre Debüt-EP „Brand New Faces“ ist eine fesselnde Mischung aus 5 Tracks mit halligen Gitarren und emotionalem Gesang, die eine intensive und doch verletzliche Klangwelt ergeben. Die EP wurde in Brighton mit dem Produzenten Theo Verney (Lime Garden, English Teacher) aufgenommen und in den Metropolis Studios von Felix Davis (The Horrors, Geese) gemastert, was dem Release einen internationalen Touch verleiht. In der deutschen Musikszene betritt „Brand New Faces“ Neuland, ein mutiger Vorbote einer neuen Welle von Sounds und Ideen, die aus der Underground-Szene des Landes hervorgeht.

Für Fans von Acts wie The Horrors, Geese, The Murder Capital, DIIV oder Fontaines D.C.

Louis Ottley
LOUIS OTTLEY – Radikal. Laut. Politisch. Schwarz. Geboren in Birmingham und später geprägt von Berlin und Hamburg, übersetzt Louis Ottley das Aufwachsen zwischen Systemen, Klassen und Identitäten in kompromisslosen Sound. Gemeinsam mit seinem Cousin und Produzenten David-Elias Ehoulan entsteht daraus eine verzerrte, hochenergetische Form von Punk — ruhelos, emotional und tief verwurzelt in der britischen Protest- und Punktradition.

Auch wenn sich die Band 2024 in Hamburg gegründet hat, liegen die kulturellen Wurzeln von Louis Ottley eindeutig in Großbritannien. Die Dringlichkeit, der soziale Realismus und die direkte Wut des UK-Punk und Post-Punk prägen jeden Song. Hier wird Frustration nicht ästhetisiert, sondern kanalisiert — als Haltung, als Gemeinschaft, als Widerstand. Bereits wenige Monate nach der Gründung gewann die Band den Krach+Getöse-Preis und spielte kurz darauf auf großen Bühnen wie MS Dockville sowie mehrfach beim Reeperbahn Festival. Ein frühes Zeichen dafür, dass ihre Musik über Szenen und Landesgrenzen hinweg wirkt.

Die Debüt-EP „Capital“ (Mai 2025) thematisiert mentale Gesundheit, systemischen Druck und Klassenrealitäten mit radikaler Offenheit. Die zweite EP erschien im November 2025 und vertiefte diese Perspektive weiter. Aktuell arbeitet die Band an ihrem Debütalbum. Auch redaktionell wächst die internationale Aufmerksamkeit: Louis Ottley war in Spotify-Playlists wie New Music Friday UK, Indie Brandneu, Rock Brandneu, Fresh Finds Global und Fresh Finds GSA vertreten. Louis Ottley verstehen Punk nicht als Stil, sondern als offenen Raum — bewusst inklusiv, politisch und getragen von BIPoC- und queeren Perspektiven. Ein Projekt, das zeigt, was Punk heute bedeuten kann.

„Everything can be punk, and everyone can be punk.“ — Louis Ottley

Die Störung
Die Alternative-Rock-Band Die Störung mischt die Hamburger Musikszene auf. Der Sound der vier besten Freundinnen zerrt von Indie-, Emo- und Punk-Einflüssen ihrer Jugend, wie Allem, was Sie sonst zum Tanzen bringt. Die Störung, 2022 in einer WG-Küche, Nähe der Reeperbahn gegründet und seit 2025 im Ideal-Line-Up, besteht aus Ella (Gesang und Gitarre), Kordula (Schlagzeug), Mara (Lead-Gitarre) und Malena (Bass und Gesang). Benannt nach einem Stuttgarter Techno-Club der 90er Jahre, entstand die Band eigentlich aus einer Schnapsidee. Umgeben von ausschließlich männlichen Bands - die die Hamburger Musikszene dominierten - schließen sich die vier zusammen, mit dem Wunsch Musik zu kreieren und Raum einzunehmen, nach dem Motto "Was die können, können wir schon längst". Mittlerweile spielte Die Störung bereits in etlichen von Hamburgs kultigsten Musikstätten wie dem Molotow, dem Hafenklang oder dem Bahnhof Pauli und eröffnete für Bands wie Temmis und Team Scheisse. Auch live wird es 2026 für die Band weiter gehen, unter anderem mit ihren ersten Festival Auftritten.

Ihre Debutsingle "Running Away" (VÖ: 22.08.2025) leitet mit breiten Gitarren in die entstehende Diskographie der Störung ein. "Running Away" landete sofort in diversen Spotify Editorial Playlisten wie "Fresh Finds Rock" und generierte damit global neue Höhrer:innen. Ihre zweite Single "I Said I Didn’t Want You To Stay" (VÖ: 07.11.2025) ist klanglich der düsterste Track aus der Debut-EP Mess With Me, die am 27.03.2026 rauskommt. Mit der EP erscheint auch die gleichnamige Single "Mess With Me" – eine Pop-Punk-Hommage die definitiv im Ohr bleibt. Die Störung stand für die EP im Studio zusammen mit dem Produzenten FFAK (Urbaninno, Traumatin, Shitney Beers). Unter Einfluss ihrer Lieblingsbands, wie Paramore, Wolf Alice, Mannequin Pussy, Destroy Boys oder Hole, schaffen sie nun ihren eigenen Sound.
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